2019-06-06, Rorschach – Fünfländerblick – Heiden, Donnerstagswanderung

14 Naturfreunde wanderten ab Rorschach nach Heiden und durften den herrlichen Ausblick über den Bodensee geniessen. Dies waren die einzelnen Stationen unserer Route:

Rorschach-Stadt – Mariaberg – St. Anna-Schloss – Hasenhus – Fünfländerblick (Pic-Nic) – Grub SG – neue Hängebrücke Grub SG/Grub AR – Schwarzenegg – Benzenrüti – Heiden/Post

Ein herzliches Dankeschön an den Wanderleiter Hans Müller für den wunderbaren Wandertag.

2019-03-24, Wanderung durch den Oberthurgau

13 Naturfreunde wanderten unter der Leitung von Toni Trunz von Siegershausen zum Bodensee und weiter nach Güttingen. Auch das Wetter hat Toni super bestellt, den ganzen Tag lachte uns die Sonne. Vorbei an schmucken Häusern durch Wald und Feld, mit Mittagessen in einer Waldlichtung. Weiter vorbei an Obstplantagen, erreichten wir Altnau. Im Restaurant Krone, direkt am Bodensee kehrten wir zu. Fast etwas deplatziert mit  unseren Rucksäcken unter den vielen edlen Leuten  per Auto in der Gartenwirtschaft. Da wir schon den ganzen Morgen an der Sonne wanderten, war es uns gerade recht, als uns die Wirtin bereitwillig Platz im Restaurant anbot. Nach dem Durstlöschen Aufbruch zum letzten Stück entlang dem See. Vorbei an blühenden Aprikosenanlagen erreichten wir mit Güttingen den Endpunkt unserer Wanderung. Für uns St.Galler ist es immer wieder ein Erlebnis durch den schönen Thurgau zu wandern. Danke Toni

Rolf Schai

2019-03-07, Donnerstagswanderung, Midegg (Rehetobel) nach Heiden

Nein, die Wetterprognose war nicht gerade super, ein regnerischer Tag war angesagt. Doch 8 Naturfreunde liessen es sich nicht nehmen, die Wanderung mit Marti anzutreten. Da es am Morgen schon regnete, konnte man die Kleider entsprechend anziehen. Mit der Post bis Midegg, ja bei heftigem Wind und Regen nahmen wir den ersten Steilhang in Angriff. Der Wind von Westen kam von hinten und erleichterte uns den Anstieg Richtung Ober-Kaien. Immer wieder lohnenswert die Aussicht über diesen Rücken und Richtung Säntis zeigten sich schon die Berge, oder waren es nur Wolkenberge? Weiter über Kaien Richtung Bad Unterrechsteinzum Mittagessen. Wir haben die gute Küche genossen. Schon zeigte sich die Sonne und so nahmen wir den Weg über Fuchsloch und Klösterli nach Heiden unter die Füsse. Einmal Regen dann wieder Sonne, ja wir hatten wirklich Alles. Doch wie heisst es so schön, es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung. Auf jeden Fall, es hat sich wirklich gelohnt, danke Marti.

Rolf Schai

2018-12-06, Donnerstagswanderung, Henessenmühle

Diese wintertaugliche Wanderung starten wir, bei kaltem herbstlichem Wetter, am Bahnhof Gossau. Wir geniessen die Wege und Strässchen auf ebenem Gelände durch Felder und Wälder. Einer der Bauernhöfe, an denen wir vorbeikommen, heisst Höfrig. Hier ist unser Albert Rohner aufgewachsen. In Ufhofen ist ein grosser Pferdehof. Der Weg führt uns über die Autobahn (Brücke), nahe an Niederwil vorbei zur Henessenmühle.
Das Mittagessen in der Henessenmühle ist ein Volltreffer.
Über Moosgarten, Enggetschwil kommen wir zurück nach Gossau.
Die Tourenleiterin, Rita Fürer

2018-11-16, Jassabend

Wir durften einen gemütlichen Abend mit Jassen verbringen. Zwölf Jasser/innen haben teilgenommen. Schön, haben uns auch „nicht Naturfreunde“ unterstützt. Es wurde gelacht,  geplaudert und gewiesen. Zwischendurch haben wir uns aus der Neueck Küche verwöhnen lassen und gestärkt ging es weiter in die dritte Runde. Am Schluss erhielt jedes einen schönen Preis.

Nächstes Jahr findet dieser Anlass wieder im Neueck, am Freitag 22.11.2019, statt.

 

 

2018-11-08, Donnerstagswanderung: 2. Etappe Rheintaler Höhenweg von Berneck nach Altstätten

Unter der Leitung von Hans Müller wanderten 10 Naturfreunde von Berneck nach Altstätten. Durch Wald und Rebberge ist der erste Teil ein stetes auf und ab . Vorbei am historischen Schloss Grünenstein, wird es heller und zum Picnic leuchtet uns die Sonne oberhalb Rebstein wärmend an. Weiter durch Rebberge grüsst schon bald Schloss Weinstein, ein edles Restaurant, wo wir auch nur für den Verdauungs-Kaffee sehr willkommen waren. Rechts oben erblicken wir Burg Neualtstätten. Altstätten kommt in Sicht und im historischen Restaurant Frauenhof nehmen wir miteinander den verdienten Schlusstrunk ein. Etwas müde, aber zufrieden nach 21 Leistungskilometer durch die golden leuchtenden Rebberge und Wälder, besteigen wir den Bus Richtung Heerbrugg.

Danke Hans für deine kompetente Führung.

Rolf Schai

2018-10-04, Donnerstagswanderung durch die Rheinschlucht

Sie führte uns von Reichenau dem Zusammenfluss von Vorder- und Hinterrhein dem Vorderrhein entlang Richtung Trin-Station. In der engen Schlucht, manchmal auch Grand Canyon der Schweiz genannt, haben der Fluss, der Wanderweg und das Bahngeleise knapp Platz neben den steil aufsteigenden Felswänden. In Trin-Station überqueren wir die Hängebrücke Punt Ruinaulta, wo uns anschliessend ein steiler Anstieg erwartet. Die Aussichtsplattform Wackenau gibt uns den Blick von oben frei. Fantastisch! Mit dem Abstieg durch den Bonaduzerwald endet unsere Rundtour in Reichenau.
Danke Walter, ob’s eine Fortsetzung gibt?
Rolf Schai

2018-09-30, Weinwanderung zum Wein Pur

Am Morgen stiegen 14 neugierige Weinfreunde in den Zug nach Flums ein. Bei schönstem Wetter ging die Wanderung los, dem Industriegebiet entlang nach Berschis.
Wir kamen an historischen Häusern und einer ehemaligen Ziegelei vorbei. Danach ging es hoch in den kühlen Wald wo man die Pilze schon riechen konnte. In gemütlichen Schritten und angenehmen Geplauder erreichten wir Tscherlach und die ersten Weinberge.
Die Trauben wurden schon vor ca. 10 Tagen gelesen, denn das Wetter war so schön und heiss, dass der Winzer mit dem wimmen früher anfangen konnte. Mit sagenhaften 110 Öchsle wurden die Trauben zum Teil in den Keller gebracht. Angekommen in Walenstadt, gingen wir geradewegs ins Dolce Vita – dem Italiener.  Hier genehmigten wir uns einen Espresso oder ein kühles Getränk.
Nach einer halbstündigen Pause sind wir zum Weinkeller von Casanova Wein Pur gegangen, wo wir unser gemeinsames Foto machten und den Treber der  ausgepressten Traubenresten sahen, das liess unsere Herzen höher schlagen und wir machten uns auf den Weg zum „Kaliforni“.

Kaliforni, so erklärte uns Marco, kommt vom ehemaligen Abbau des Kalkes und den damals gebrauchten Öfen. Marco bewirtschaftet 5.2ha Rebfläche, auf 60% rote und 40% weisse Trauben. Er kann fast auf künstlich hergestellten Dünger verzichten. Zudem arbeitet er nach der Mondphasenzeit. Der Riesling Sylvaner schmeckte uns hervorragend, gut kombiniert zur kalten Fleischpastete. Danach probierten wir noch den Chardonnay Seemühle 2015, mit dem Marco die Höchstnote erreichte. Zudem ist er zum Biowinzer 2017 ausgezeichnet worden.

Marco erzählte uns auch was er macht, um den Schädlingen Paroli zu bieten – er unterstütze das Wachstum. Uns erzählte er zum Beispiel das anhand eines Kuhhorns. Er benützt ein Kuhhorn, in welches er Kuhfladen von einer gekalbten Biokuh stopft, mit Kristallsteinsalz anreichert, danach das Horn umgedreht in die Erde steckt.
Nach einem Jahr nimmt er das Kuhhorn raus und mischt es mit Wasser, diese Mischung verspritzt er in den Reben. Trotzdem kann auch er noch nicht auf Kupfer verzichten, er nimmt nur eine „Handvoll“ und sein Motto lautet „Ich will auf jegliche künstlich hergestellten Dünger verzichten!“ Seine Kollegen lachen manchmal mit vorgenannter Hand hinter ihm, doch man sieht es an seinen langen Haaren, dass es auch bei ihm selber wirkt. Auch Weinfreunde hatten Fragen über ihren eigenen Hausgarten zu Hause.

Rudi zum Beispiel hat zu Hause eine kleine Rebe, welche dieses Jahr nicht gut gedeihe. Auf der Rückseite der Blätter hat er weiße Punkte gesehen. Er erklärt es Marco und er meinte, dass es sich evtl. um Pockenmilbe handle. Rudi hätte die Blätter letztes Jahr auf den Kompost geworfen. Marco gab den Tipp,  die Rebenblätter zu verbrennen, ansonsten kommen die Schädlinge immer wieder zurück, so sei der Lauf der Natur…

Nachdem wir die Degustation beendet hatten gingen wir an den See zum Picknickplatz, wo wir unseren Lunch einnehmen konnten. Bei schönster Abendstimmung mit niedergehender Sonne gingen wir zurück zum Bahnhof und fuhren glücklich und mit neuen Impressionen zurück nach Hause.

Andrea Zillig

 

2018-09-16, Marendwanderung vom Karren zum Bergdorf Ebnit

Die Wanderung begann mit der Bergfahrt von Dornbirn hoch zum Karren. Von der Bergstation führte uns der Weg in ca. 3 Std. über den Kühberg nach Schuttannen zur Mittagsrast. Wird auch Schnitzelalpe genannt, wegen der Riesenschnitzel, die wir serviert bekamen. Bergauf ging’s nun über Hinterberg zur Alpe Schöner Mann und weiter zur Fluhereck und nach einem steilen Abstieg kam Ebnit in Sicht. Im Restaurant Alpenrose genossen wir die Marend, ein anderes Wort für Jause. Von hier war eigentlich die Rückfahrt mit dem Postauto geplant, aber da die Rappenlochschlucht noch am Weg lag, stiegen wir auf halbem Weg wieder aus und liessen uns diese spektakuläre Schlucht nicht entgehen und nach 1 Std. erreichten wir leicht müde aber zufrieden die Haltestelle Güetli, wo uns das Postauto wieder aufnahm und uns zurück zur Karren-Talstation brachte. Wieder einmal hat sich gezeigt, “Warum denn in die Ferne schweifen, das Gute Schöne liegt so nah”, nur 40 Km von St.Gallen. Bergfahrt, Jause und Bus für Euro 14.80 – fast nicht zu glauben.

Lieber Walter, wieder einmal hast du uns eine interessante Wanderung aus deinem schönen Österreich näher gebracht. Der Dank aller Teilnehmer sei dir gewiss.

Rolf Schai

 

2018-07-15 bis 2018-07-20, Bergwanderung Berninagebiet

15.7.18
Reise mit der Bahn nach Maloja durch den Vereina. Etwas vor 12Uhr Abmarsch Richtung Cavloc-See, Mittagshalt im Alprestaurant. 14Uhr Abmarsch zur Fornohütte, Wanderzeit 3h. Steiler Aufstieg zur Hütte mit Gewitterwolken im Nacken. Hütte trocken erreicht, Regen am Abend und in der Nacht. Schöne Hütte, gutes Essen. Sicht auf den Fornogletscher und imposante Bergwelt.

16.7.18
Aufstieg zum Fornopass (Sentiero Bernina Sud) ins Val Malenco, Veltlin. Disgrazia-Gletscher rechts als Begleiter, Hangtraversierung durch wunderbare Blumenwiesen. Hütte unterhalb der Longoni-Hütte ist keine Touristenunterkunft, 1 1/2h bis dort?? scheint steil und weit entfernt. Haben es in guter Zeit geschafft. Übernachtung in Longoni-Hütte, sauber und gutes Essen.

Val Malenco Berglauf Sa/So 21./22.7.2018: 90km + 6000Hm!

17.7.18
Steinblock-Kletterei und langer steiler Abstieg zum Lago Palù, Mittagsrast. Aufstieg Richtung Sasso Moro (gegenüber: Monte Motta, grosses Skigebiet). Übernachtung am Lago di Campo Moro, Rif. Zoia, komfortables Doppelzimmer mit Bad, gutes Essen, sehr freundliche Bedienung.

18.7.18
Wanderung zum Lago di Gera (Stausee oberhalb Campo Moro), rechts weg zum Pass da Canfinal 2628m, Übergang ins Puschlav. Lange Mittagsrast, Besuch einer Herde gwundriger Geissen. Abstieg, dann lange Traverse durch Wälder, Abstieg nach Cavaglia. Wahnsinnig nette Unterkunft mit Sicht auf den Palü.

19.7.18
Mit Berninabahn zur Alp Grüm. Wanderung zum Lago Bianco und dem Westufer entlang. Gegenüber Bernina Ospizio, und imposante Sicht auf die Bernina-Express Strecke (alle Stunden ein Zug in beide Richtungen). Aufstieg zur Diavolezza 2978m. Oberes Drittel, seht anspruchsvoller Bergweg, steil, rutschig, Schnee. Das ist ein Skiberg, die Piste im Sommer eine Steinwüste, Reserveschnee ist mit dicken Vliesmatten abgedeckt.
Fantastischer Ausblick: Palü – Bellavista – Bernina (mit Biancograt), Palü-, Pers- und Morteratsch-Gletscher in unmittelbarer Nähe. Unterkunft im Matratzenlager, Essen in feinem Restaurant.

20.7.18
Wettervorhersage schlecht, Berge verhangen, keine Führung über den Gletscher nach Morteratsch. Sollen wir mit der Bahn hinunter? kommt Regen? – es wird heller – wir gehen zu Fuss über die Skipiste hinunter, erst steil und rutschig, dann herrliche Alpenlandschaft mit Alpenrosen und Gestäuch, der letzte Abschnit durch Bergwald. Einkehr im Restaurent Morteratsch, Fahrt im offenen Wagen nach St.Moritz und Heimreise über den Albula.

 

2018-07-05, Donnerstagswanderung Alte Konstanzerstrasse

Die Alte Konstanzerstrasse diente der Verbindung des Klosters St. Gallen mit Konstanz und ist älter wie tausend Jahre. Ursprünglich als Säumerweg, wurde er ab dem 17. Jahrhundert zur Landstrasse ausgebaut und ab dem 19. Jahrhundert in Teilen zur Kantonsstrasse. Einige Abschnitte sind noch original. Mit der Motorisierung und dem landwirtschaftlichen Gebrauch wurden im 20. Jahrhundert viele Feldwege geteert. Der Begriff „Alte Konstanzerstrasse“ ist relativ neu.

Die 1. Etappe von St.Gallen nach Muolen haben 10 Naturfreunde unter die Füsse genommen mit Start Bushaltestelle Heimatstrasse. Der Weg führt uns direkt steil hoch Richtung Bruggwald und eben so steil wieder hinunter nach Wittenbach. Weiter durch grüne Weisen über Hurliberg und Freiwilen. In Stegen erlaubte uns eine grosszügige Bauernfamilie auf ihrem Gartenplatz Mittagsrast zu machen und offerierte uns sogar noch den Mittagskaffee, herzlichen Dank.

Vorbei an Erdbeer- und Sonnenblumenfelder erreichen wir die Station Muolen, wo wir die Rückreise antraten. Obwohl die Wetterprognosen öfters Regen ansagten, mussten wir die Schirme nur einmal für kurze Zeit öffnen – anscheinend scheint auch Petrus ein Naturfreund zu sein.

Es war schön mit euch zu wandern, nächstes Jahr nehmen wir die nächsten 2 Etappen in Angriff.

Rolf Schai

Velotour 22.04.2018 von St.Gallen nach Wil

Diese Velotour, zum Geniessen für jedermann, starten wir (9 Personen) ab St.Gallen auf der Bahnhof-Nordseite bei der Fachhochschule. Auf der Strecke bis Gossau werden wir noch sieben Teilnehmer „einsammeln“.

Kurz nach dem Start passiert leider ein Unfall. Bei der Auffahrt auf den erhöhten Radweg stürzt Max am Trottoir-Rand. Seine Schulter ist havariert, er kann nicht mehr weiterfahren und muss mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden. Seine Frau Rita begleitet ihn. Da wir ihn gut betreut wissen, fahren wir weiter. Toni und Theres haben die Wartenden in Bruggen informiert.
Als Geburtstags-Überraschung, werden wir in Bruggen mit einem „Freixenet“ empfangen. Nun geht die Fahrt aber wirklich los, entlang der Fürstenland-Route 55 fahren wir bis Flawil, nachdem in Gossau noch Walter und Erwin auf uns gewartet haben. Auf unbekannten Wegen kommen wir zum Zmittag in die Wirtschaft zum Engel in Niederglatt. Das sommerliche Wetter geniessen wir im Garten.
Nach der Brücke über die Glatt schieben wir die Velos den Waldweg hinauf (ausser die E-Bikes, die fahren natürlich). So und jetzt geht’s abwärts, über Oberbüren, bis an die Thur hinunter, wo wir der Thur-Route 95 folgen, bis Wil.

Am Rande von Wil teilt sich die Gruppe:
–  einige nehmen die geplante Rückfahrt mit dem Zug nach St.Gallen
–  einige nützen die Gelegenheit zu einem Besuch bei Verwandten oder Bekannten
–  einige fahren über Zuzwil bis Bischofszell, zur Rückfahrt mit dem Zug nach St.Gallen
–  und die Magdalena fährt mit dem Velo heim bis nach Goldach

Bei strahlendem Sommerwetter sind wir fast den ganzen Weg auf Naturstrassen gefahren. Unsere Velos sind so dick voll Staub, dass niemand einer Veloputz-Aktion ausweichen kann. Es war trotzdem eine tolle Velotour.

Die Tourenleiterin, Rita Fürer

 

 

2018-04-05, Donnerstagswanderung vom Westen der Stadt nach Neuchlen

Die Wetterprognose war nicht eindeutig, doch es zeigte sich einmal mehr die Naturfreunde werden vom Wettergott gut bedient, 2x kurz den Schirm aufspannen und dann hatte es sich. Vom Hinterberg zogen wir zu dreizehnt über die SBB-Brücke zum Gübsen und weiter Richtung Schoretshub. Ein angenehmer Weg führt uns über eine Furt nach Gossau/Oberdorf und Richtung Schloss Oberberg. Im Panoramarestaurant beim Waffenplatz-Restaurant Neuchlen kehrten wir zur Mittagsrast ein und taten es uns gemütlich. Der 2.te Teil alles leicht ansteigend Richtung Hafnersberg gab uns nach einer halben Stunde beim Austritt aus dem Wald einen grandiosen Blick frei über den Westen der Stadt incl. dem ganzen Alpstein. Über einen sanft ansteigenden Panoramaweg erreichten wir den höchsten Punkt Staubhusen. Von nun an ging’s nur noch bergab zur Arena dem Endpunkt der Wanderung. Es war schön mit euch zu wandern.

Rolf Schai

Schneeschuhtour 04.03.2018 Chlosterspitz

Bei guten Schneeverhältnissen und strahlendem Wetter sind wir mit den Schneeschuhen im Appenzellerland unterwegs.
Von Appenzell fahren wir die ersten 250 Höhenmeter mit dem Publicar zum Kaubad und wandern zur Scheidegg. Hier bietet sich uns eine grandiose Aussicht über die ganze Alpsteinkette vom Säntis bis zur Ebenalp und nordwärts weit über den Bodensee hinaus. Mit dieser Aussicht geht es ostwärts weiter über Wasserschaffen, durch das Moor zur Neuenalp.  Nach dem kurzen Aufstieg erreichen wir unser Ziel, den Chlosterspitz. Zurück zur Neuenalp, steigen wir über die Solegg hinunter nach Appenzell.

 

Schneeschuhtour, Pfingstboden 25.02.2018

Ja, es war kalt letzten Sonntag auf unserer Schneeschuhtour, beim Start auf der Schwägalp-Passhöhe. Um 09:30 h zeigte das Thermometer –12.5 Grad an und die Bise wehte kräftig, was noch ein paar Grad ausmachte.  Beim Start war die Sonne als dünne Scheibe sichtbar und machte uns Hoffnung. Doch es kam anders, denn es setzte Schneefall ein. Wir wanderten über den Chräzerenpass zum Horn. Auf den Bänken vor der Alphütte genossen wir den Znüni aus dem Rucksack. Dann stiegen wir gemächlich zum Pfingstboden auf. Die ganze Tour war wunderschön. Der Wald mit den verschneiten Tannen und Bäumen, zusätzlich mit „Pick“ verziert, war wie im Märchenland. Im Restaurant Schwägalp schlossen wir die Tour ab.

Silvesterwanderung 31.12.2017, Gübsensee – Alter Zoll – Gossau

Über 20 Naturfreunde liessen es sich nicht nehmen, unter Leitung von Bruno das 2017 mit einer Wanderung zu verabschieden. Ab Winkeln führte er uns Richtung Gübsensee, wo uns Hans noch sein Wissen über das AKW-Unterwerk kund tat.

Über den alten Zoll erreichten wir den Rosenwald, wo wir mit einem Weisswein das alte Jahr verabschiedeten. Die zum Teil eisigen Wege machten uns  etwas zu schaffen. Auch vom Wind gefällte Bäume erforderten unsere ganze Aufmerksamkeit. Ausserhalb des Waldes am Schochenberg wurde es aper und zügig ging es über Hueb, Fennhof, und Geissberg der Traube Mult zu, wo ein feines Mittagessen auf uns wartete. Mit einem kurzen Marsch zum Bahnhof Gossau beendeten wir das erfolgreiche Wanderjahr 2017.

Der Dank aller Teilnehmer ist dir gewiss, lieber Bruno.

Rolf Schai

 

Schneeschuhtour Hemberg-Mistelegg 10.12.2017

In Hemberg und Umgebung hat es ganz tollen Schnee, ideal für eine Schneeschuhwanderung. Auch die Strasse ist weiss, darum sind wir Sechs mit Zug und Postauto angereist. Vom südlichen Dorfende wandern wir, gegen einen Schneesturm Richtung Chellen.
Wir drehen nach links ab, zum Abstieg über Fuchslöcheren in die Mistelegg. Im Wald hat der Wind nachgelassen. Pulverschnee bis zu den Knien!!
Einkehr im gemütlichen „Alpstöbli“, wo nach dem Mittagessen die Streichmusik Edelweiss Herisau aufspielt. So richtig gemütlich, einladend zum Sitzenbleiben.
Unterdessen regnet es, der Schnee ist pappig und schwer geworden. Unsere Laune bleibt trotzdem auf Hochstimmung und wir wandern den sanft ansteigenden Weg zu unserm Ausgangspunkt in Hemberg zurück.

 

Donnerstagwanderung 2.11.2017 Öber ali Egge

Rita führt 18 Frauen und Männer von der Haltestelle Rank der Trogenerbahn «öber ali Egge» (Horst, Waldegg, Kurzenegg, Hüslersegg, Schäflisegg, Frölichsegg) zur Lustmühle und weiter übers Wattbachtobel zur Trolleyendhaltestelle Wolfganghof. Circa viereinhalb Stunden Wanderzeit.

In der Waldegg kehren wir zum Mittagessen ein, serviert von Egon, gewürzt mit manchem faulen Spruch.

Auf einem Grossteil der Wanderung haben wir das ganze Alpsteinpanorama vor uns, nicht grad in sonnigem Herbstlicht, aber doch so deutlich, dass ein Felskegel weit hinten die Gemüter erhitzen kann, bis auf der Frölichsegg dank Teamwork der Klotz identifiziert ist: Hochhus, 1926 m.ü.M., zwischen Stauberenkanzel und Saxerlücke.

Laternsertal 15.10.2017

Beim Treffpunkt haben sich 14 Naturfreunde eingefunden.

Wir fuhren mit dem PW nach Furx im Vorarlberg.
Bei traumhaftem Wetter begann der Aufstieg zum
Alpwegkopfhaus.
Nach einer kurzen Einkehr im heimeligen Berggasthaus
setzten wir unsere Wanderung zum Nob-Gipfel fort.

Wir wurden belohnt von einer wunderbaren Aussicht
auf die umliegenden Berge.
Nach einer ausgedehnten Mittagspause mit Verpflegung
aus dem Rucksack machten wir uns auf den Abstieg.
Dabei konnten wir die einzigartigen Farben des Herbstes
und das eindrucksvolle Panorama geniessen.

Wir durften diesen wunderschönen Tag unter der Leitung
von Walter Peer verbringen.

Vielen Dank lieber Walter

Donnerstagswanderung 06.10.2017, 1. Etappe Rheintaler-Höhenweg Staad – Berneck

16 Naturfreunde unter Leitung von Albert starten in Staad/Nagelstein Richtung Ruine und schon steigt es steil an zum Schutzwald. Nach dem Kreuzen mit der Rheineck-Walzenhausenbahn öffnet sich der Wald und gibt uns eine fantastische Sicht zum Bodensee frei. Schon hat uns der Wald wieder und vorbei am Schloss Wiberg mit stetem Auf und Ab erreichen wir die Ruine Grimmenstein, wo wir uns aus dem Rucksack verpflegen. Ein kurzes Stück durch einen Weinberg und zum 2. mal hat der Wald uns wieder bis zum Restaurant Gletscherhügel zur vorgesehenen Einkehr.

Leider Wirtesonntag, nun Theres hat schnell ihr Smartphone zur Hand und erkundigt sich in der Meldegg, ob offen. Das Wirtepaar öffnet für uns bereitwillig, obwohl gerade von Mallorca aus den Ferien zurück. Nach ein paar kurzen, aber saftigen Anstiegen erreichen wir den höchsten Punkt unserer Wanderung und löschen Durst  und Gluscht nach Süssem. Eine Aussicht ins Rheintal belohnt unsere Mühen beim Aufstieg. Ca. 1 Km fast eben entlang der Krete und dann bergab – Stufe um Stufe, wir haben sie nicht gezählt. Durch herbstlich leuchtende Rebberge kommt unser Ziel, das Weindorf Berneck näher und eine schöne Wanderung geht zu Ende .

Der Dank aller Teilnehmer ist dir gewiss, Albert.

Rolf Schai

Bergtour Fürstensteig–Drei Schwestern–Planken FL 27.08.2017

Um 8.45 h trafen wir uns am Bahnhof Buchs SG. Mit dem Bus fuhren wir auf die Gaflei.

Die Wanderung begann auf der aussichtsreichen Alp Gaflei 1400 m.ü.M. Auf grünen Alpwiesen führt der Pfad hoch über Vaduz und Schaan. Mit einer grossartigen Aussicht, gelangten wir ins Liechtensteiner Alpengebiet.  Von dort wanderten wir über den Fürstensteig, das ist ein Erlebnis. Ausgesetzte Passagen sind mit Drahtseilen und Geländern gesichert. Da wir nur zu zweit waren und ich den Weg nach Steg FL schon letztes Jahr gewandert war, hatte Vreni die Idee die Tour über die drei Schwestern zu gehen. Teilweise krackselten wir über Stock und Stein zum Sarojasattel. In der Gafadurahütte machten wir eine Pause. Gestärkt ging es den Berg hinunter nach Planken wo wir mit dem Bus wieder nach Buchs gefahren sind.

 

Donnerstagswanderung 03.08.2017, Staad – Altenrhein –Rheineck – Buechberg – Wartensee – Rorschach

Leitung Hans Müller

Es war ein heisser Tag nach einer Tropennacht. Deshalb starten wir für unsere Wanderung bereits kurz nach 8 Uhr in Staad. Am Dorf Altenrhein und nachher am Alten Rhein vorbei geht’s bald über Bureit hinauf zum „Steinige Tisch“. Die zwölfköpfiger Wandergruppe liess sich nicht abhalten, sich auf diesem besonderen Aussichtspunkt nach zweistündiger Wanderung eine Stärkung, einen Aperitif, zu sich zu nehmen. Kurz darauf durften wir unser Pik-Nik in einer sehr romantischen schattigen Waldlichte mit Bänken und Tischen verzehren.

Jetzt geht’s aber aufwärts in Richtung Wartensee. Zum Glück geht der Wanderweg viel durch Wald. Denn unterdessen brennt die heisse Mittagssonne.

Vielen unbekannt, aber umso erfreuter, kehrt die gut gelaunte Wandergruppe auf dem höchsten Punkt unserer Wanderung im Restaurant Windegg neben dem Schloss Wartensee  ein. Unser Platz im Schatten mit Blick auf Staad, Rorschacherberg und Rorschach bis hinüber nach Bregenz und Lindau war so einmalig, dass das Aufbrechen zur Weiterwanderung nach Rorschach sehr schwer fällt.

Trotz der uns begleitenden Hitze kommen wir pünktlich zur Fahrt nach Hause im Bahnhof Rorschach an.

Eine vielfältige Wanderung auf der Ebene Altenrhein und Bureit, an den Rebhängen von Thal vorbei hinauf zum Schloss Wartensee und wieder hinunter ins Tal ist zu Ende. Vielfältig und schön war sie!

Bergwanderung auf alten Walserwegen 16.-20.07.2017

Sonntag 16. Juli 2017

So früh beginnt unsere Reise in St.Gallen, dass noch kein Zug aus dem Appenzellerland den Anschluss nach Zürich möglich macht. In Zürich treffen wir unsere Freunde aus dem Thurgau und fahren gemeinsam, „sieben Wanderer auf Walserwegen“, nach Airolo.

Mit der Seilbahn sind wir in fünf Minuten auf der Panorama-Terrasse Pesciüm, wo wir zuerst unseren Bärenhunger stillen. Wir wandern über blühende Alpweiden, begleitet von Glockengebimmel, durch lichte Wälder mit herrlichem Blick auf das Gotthardmassiv.

Der Wegweiser nach links zeigt auf den Cristallinapass: 1200 Hm in ca. 4 1/2 Stunden Wanderzeit. Teilweise liegt noch Schnee und dazu gehören auch die vielen blühenden Soldanellen. Die Cap. Cristallina (2568m) ist eine moderne, 2003 erbaute Hütte und steht auf der Passhöhe inmitten einer grandiosen Bergwelt.

Montag 17. Juli 2017

Abstieg von der Cap. Cristallina zur Cap. Basodino

Nach dem verhangenen Morgen geniessen wir den strahlenden Nachmittag in der Cap. Basodino unterhalb des Robiei-Stausees. An den sonnengewärmten Steintischen, verwöhnt von der Gastfreundschaft beobachten wir die spielenden jungen Murmeltiere.

Dienstag 18. Juli 2017

Zuerst steigt der Weg stetig an, über Alpweiden, neben dem zu Tale sprudelnen Bergbach. Dann folgt eine richtige Klettertour bis zur Bochetta di Val Maggia (2671m, Grenze zu Italien). Der Abstieg ist steinig und rutschig.

Das Rif. Maria-Luisa liegt unterhalb der Staumauer des Lago Toggia inmitten blühender Alpweiden an einem klaren Bächlein.

Mittwoch 19. Juli 2017

Im Zick-Zack steigen wir ab nach Riale, einem schmucken Walserdorf.

Am Ende des Stausees steigt der Weg an, Richtung Griespass, über blühende Alpweiden, so reich, dass der Hang blau leuchtet von Bergastern und Glockenblumen. Ein Biker, der diese steile Abfahrt wie ein Tänzer herunterkurvt, kommt uns entgegen.

Zum Greifen nahe liegt vor uns der Griesgletscher, dessen Gletscherzunge direkt in den Griessee mündet.

Donnerstag 20. Juli 2017

Abstieg von der Cap. Corno-Gries 2338m. Oberhalb der Nufenenstrasse wandern wir das Bedrettotal auswärts nach Airolo, mit Blick auf die gegenüber liegende Talseite, die wir auf unserer 4-Quellen-Wanderung 2013 in Gegenrichtung durchquert haben.

 

Donnerstagswanderung Brülisau – Alp Sigel 6.7.2017

Wir wandern von Brülisau nach Alp Sigel. Das Brühltobel ist zwar sehr steil, aber der Schatten ist uns heute wichtiger. So bevorzugen wir es gegenüber dem Aufstieg über den Ruhesitz. Auf der Sämtiseralp kommen wir am alten (uralten)Naturfreundehaus vorbei, das schöne Alphüttli auf den Titelbild.

Ein gepflegter Bergweg führt uns von der Sämtiseralp zur Alp Sigel. Die wunderschöne Alpflora ist leider von den Kühen gefressen worden. Ganz oben auf dem Aussichtsplatz geniessen wir unsere Verpflegung aus dem Rucksack. Knieschonend steigen wir mit der Sigelbahn ab.

Hans, herzlichen Dank für die schöne Wanderung.

 

 

Donnerstagswanderung, Jakobsweg Konstanz-Einsiedeln, Schwabenweg 5. Etappe 1.6.2017

6. Donnerstagswanderung und zugleich 5. und letzte Etappe des Schwabenwegs. Die ganze Etappe führte eigentlich bis Rapperswil, doch mit fast 6 Stunden für eine Donnerstagwanderung zu weit und so endete unsere Wanderung schon in Weier/Rüti. Doch der Reihe nach.

Über Winterthur erreichten wir den Ausgangsort Steg im Tösstal, wo 12 Naturfreunde die Wanderung in Angriff nahmen. Nicht allzu viel Höhenmeter, dafür ziemlich Hartbelag, nur der Jakobsweg wurde von den Pilgern schon begangen, als es noch keine Autos gab. Vorbei am Feuchtgebiet, dem Quellgebiet der Jona mit Orchis, Teufelskralle und Knäuel-Glockenblumen oder den schottischen Hochlandrinder mit den mächtigen Bullen, erreichten wir Gibswil. In Büel genossen wir die Verpflegung aus dem Rucksack. Auf dem weitern Weg liegt links des Höhenwegs Wald, der Hauptort dieser Region. Einmal mehr steigen wir hinunter zum Pilgersteg und überqueren die Jona . Durch lichten Wald wandern  wir Weiler/Rüti zu. Nach 1200 m Hartbelag entlang der Hauptstrasse, kehren wir im lauschigen Garten der Pizzeria Rössli Ermenswil ein. Die Wirtin hat extra für uns länger offen gehalten und uns  nur die Stammtischpreise für die Getränke verlangt, Dankeschön!! Das Zürcher-Oberland hat auch seinen Reiz, uns St.Galler nur etwas wenig bekannt.

Rolf Schai

Jakobsweg Konstanz – Einsiedeln, Schwabenweg – 4. Etappe, 6.4.2017

4. Donnerstagswanderung 2017 und zugleich 4. Etappe des Schwaben- oder Jakobsweg, ja die Wetterprognosen lauteten nicht gerade einladend.  Wir wagen es, doch am Morgen als ich aus dem Haus ging leichter Nieselregen, das kann ja nur besser werden.
In Fischingen unserm Startort, immer noch grau in grau und kühl, da wäre ein warmer Kaffee jetzt angenehm, vor Allem, da Verpflegung aus dem Rucksack angesagt ist, (Zwischensaison auf dem Hörnli, 1 Monat geschlossen). Nun dann los ins ehemalige wunderbar renovierte Konfiktgebäude des Klosters mit Seminar, Hotel und Restaurant wo wir herzlich empfangen wurden.
Doch langsam geht’s zur Sache Richtung Hörnli. Der Aufstieg z.T. ziemlich steil, vorbei an Osterlämmer, Osterhasen und später im Abstieg noch Ostergitzi. Teilweise noch 3°, doch wegen der Steilheit kommen wir nicht zum Frieren. Auf dem Mäuerchen zu Füssen der Hörnlihütte Mittagspause, doch nicht all zulange, denn bei 7° nicht gerade einladend. Endlich beim Abstieg Richtung Steg wurde es heller und je weiter runter wir kamen desto mehr zeigte sich die Sonne.
Im Hofladen auf dem Tanzplatz 2 liessen wir es uns nicht nehmen feine Fleischprodukte vom Rhätischen Grauvieh zu kaufen. Immer näher kamen wir dem Tösstal, doch unten beim Bahnhof Steg, Restaurant geschlossen. Zum Glück habe ich beim Rekognoszieren die Bäckerei und Caffe Voland ausgemacht, wo das feine süsse Gebäck unser Dessert war. Gell Walter, auch im Tösstal schmeckt der Apfelstrudel!
So endet wieder eine Etappe des Schwabenwegs, die nächste findet von Steg Richtung Rapperswil am 1. Juni statt, komm auch du mit.

Rolf Schai

Schneeschuhtour Pfingstboden 19.2.2017

„Zwei Fliegen auf einen Streich“ …. das ist uns heute gelungen. Nämlich: nicht in aller Herrgottsfrühe aus den Federn zu müssen, und trotzdem einen wunderschönen Sonntag draussen in der nach Frühling riechenden Spätwinterzeit geniessen zu dürfen. Auf Schneeschuhen. Geleitet von Rita, die wieder einmal anstelle von Rolf einsprang, der vor kurzem leider wieder vom Unfallpech erwischt worden ist.

So trafen wir uns zu fünft um 09.40 Uhr auf der Schwägalppasshöhe und schnallten uns die Schneeschuhe unter. Schon bald stellte sich heraus, dass ich – sonst eigentlich nur auf Skitouren mit den Naturfreunden unterwegs – der einzige war, der überflüssigen Ballast mit sich trug. Ich vernahm: das Barryvox, die Schneeschaufel und die Lawinensonde braucht es auf unseren Schneeschuhtouren nicht…

Durch sonnendurchflutete Waldstücke erreichten wir im Nu Horn, das seinem Namen aber keine Ehre machte: eine flache Alp. Unmittelbar dahinter präsentierte sich uns aber wirklich ein Horn, ein schönes weisses Horn, 1461 m hoch, das es zu erklimmen galt: 164 m oppsi. Wir wählten den steilen, dafür kürzesten Weg, und kamen locker oben auf dem – eben nicht Horn – Pfingstboden an. Dank der klugen Taktik, vor dem Anstieg eine geruhsame Verpflegungspause eingeschaltet zu haben, war das für uns nur ein Klacks. Oben präsentierte sich uns eine grandiose Rundumsicht. Dann ging es über schön geneigte Pulverschneehänge wieder 200 m hinunter zum Ellbogen, wo uns eine kleine Holzhütte mit Bänklein und Blick auf die Alpsteinkette schon wieder zu einer gemütlichen Pause einlud. So gestärkt machten wir uns nun auf den Rückweg, der uns haarscharf am Abgrund zum in der Tiefe liegenden Ofenloch vorbei zurück via Horn auf die Schwägalp führte. Dort ergatterten wir im Restaurant Passhöhe dank einer ausgeklügelten Taktik von Toni und Theres den letzten freien Tisch und genossen einen feinen heissen Schlusstrunk – mit oder ohne Güggs.

Toll war’s mit Dir, liebe Rita, und darum gern: auf Wiedergüggs ein anderes Mal.

Christian Dudli

Donnerstagswanderung Herisau-St.Peterzell 2.2.2017

Bei herrlichstem Wetter besammelten sich 18 Wanderfreunde beim Bahnhof Herisau. Los ging es in Richtung Nieschberg. Doch schon bald musste ein kurzer Halt eingeschaltet werden, um die Stöcke und Steighilfen aus zupacken und zu montieren, denn es ging steil hinauf und war auch teilweise vereist. Schon bald durften wir die herrliche Aussicht und den Blick auf das Nebelmeer geniessen.
Bei der Frage einer Teilnehmerin, ob wir über den Hörnlipass oder über die Geisshalde laufen, gab ich zur Antwort: Nicht über die Geisshalde; aber ich wisse nicht wo der Hörnlipass sei. Da entstand eine angeregte Diskussion über den Hörnlipass. Wir waren froh diesen Ort zu erreichen, was auch bildlich festgehalten wurde. Nachdem alle Menue-Wünsche aufgenommen und ins Restaurant Sitz übermittelt wurden, wanderten wir über die Hügel oberhalb Waldstatt, vorbei an Schwellbrunn Richtung Risi, um dann zur Mittagsrast den Sitz zu erreichen. Bei klarer Sicht und wunderbarem Panorama genossen wir die Mittagspause.
Nun war es richtig einladend, diesem schönen Panoramaweg über Chäseren, Aemisegg bis St. Peterzell zu folgen und die Wanderung dort zu beenden.
Toni Trunz

Schneeschuhtour 26.01.2017 Suruggen

Der lang ersehnte Schnee ist doch noch eingetroffen und bescherte uns „sage und schreibe“ fast 4 Wochen „Winterfreude“ pur. Sozusagen am letzten schönen Tag dieser Winterserie packten wir die Gelegenheit und wanderten mit sieben Personen an der Zahl ,teilweise mit Schneeschuhen ausgerüstet von der Landmark auf dem Suruggen via Gäbris nach Gais. Die Schneeverhältnisse waren noch ausgezeichnet, lediglich auf dem Südhang kurz vor Gais wurde der Schnee nass und schwer.

Bruno Keller

Skitour Gössigenhöhe 8.01.2017

7 Unentwegte eröffneten am Sonntag 8. Januar unter Leitung von Walter die Skitourensaison. Wetterbericht nicht gerade vielversprechend, doch davon liessen wir uns nicht abhalten und starteten frohgemut bei der alten Turnhalle Richtung Mistelegg. Ein angenehmer Anstieg, über Gehren und Chuchiwies erreichten wir nach gut 2 Std. unser Ziel. Leider blieb es neblig und trüb z.T. etwas Schneefall doch Hauptsache ist, dass wir uns bewegten. Die Abfahrt gelang uns besser als beim Aufstieg gedacht. Etwas wenig Schnee, doch zum Glück war der Untergrund Wiese.
Ein gemütlicher Trunk mit Nussgipfel im Restaurant Alpstöbli rundete die 1. Naturfreunde-Skitour ab. Danke Walter
Rolf Schai

Donnerstagswanderung St.Anton 7.1.2017

11 Naturfreunde liessen sich von der Wetterprognose nicht abhalten und wanderten unter Leitung von Marti, von Heiden über den St. Anton zurück nach Oberegg. Doch ein Sonnenspaziergang wurde es nicht. Ab der Post Heiden wanderten wir über Bissau, March, Hinterladeren, Ebenau nach Rütegg. Ein eisiger Wind pfiff uns um die Ohren. Links und rechts hohe Scheeverwehungen liessen uns keine Zeit für langes Rasten. In der Kapelle St. Anton, angenehmen warm, opferten wir dem Heiligen gleichen Namens, noch einen Obulus als Dank für wieder aufgefundenes Verlorenes. Nun aber ab ins Restaurant zur Verpflegung, wie immer gut und preiswert. Wohlgenährt nehmen wir den Abstieg Richtung Naturfreundehaus nach Oberegg in Angriff. Bei wildem Schneetreiben mussten wir den steilen Weg z.T. richtig suchen und Petrus muss wohl doch ein Naturfreund sein, denn im letzten Stück vor Oberegg leuchtete uns zum Schluss noch die Sonne. Grenzschlängeln wäre auch ein Titel für diese Wanderung, denn von Heiden bis St. Anton überschritten wir nicht weniger als 7x die Grenze Ausser- Innerhoden. Danke Marti und Willi
Rolf Schai

Silvesterwanderung Hohe Buche 31.12.2016

19 Naturfreunde mit Wanderleiter Bruno just 20, nahmen an der schon zur Tradition gewordenen Sylvesterwanderung teil. Die Appenzellerbahn transportierte uns nach Teufen und dann ging‘s los. Runter zur Buechmühli und dann steil hoch, noch etwas glitschig, zur Chalberweid zum 1. Halt, wo wir mit einem feinen Weissen aus dem Entre-Deux-Mers (Bordeaux) das alte Jahr ausklingen liessen. Weiter führte uns der Weg bei angenehm wärmendem Sonnenschein entlang der Krete mit auf und ab zur Hohen Buche. Die Wirtin erwartete uns bereits mit einem feinen Käsefondue mit viel Knoblauch, mmmhhh…, nun Bruno rührte einfach daneben vorbei. Den Abstieg nahmen wir über Neppenberg, Rörersbüel nach Speicher in Angriff, wo uns das Trogner-Bähnli wieder sicher nach St.Gallen brachte. Der Dank aller 19 Mitwanderer ist dir lieber Bruno gewiss.
Rolf Schai

Donnerstagswanderung, Nesslau – Wattwil 03.11.2016

Wir wandern auf dem Thurweg, das schönste Teilstück, von Nesslau nach Wattwil. Der Naturweg schlängelt sich neben der Thur immer wieder ein bisschen auf und ab. Heute ist ein grandioser Herbsttag. Das Laub ist zum Teil noch auf den Bäumen und am Boden liegt goldener Laubteppich. Zwischen den Steinblöcken scheint die Thur hellgrün.

Kurz nach Nesslau kommen wir an eine kleine Insel mit einer kleinen Kapelle und einem schön gepflegten Rastplatz. Sie gehört zum Johanneum, dem Kloster Neu St. Johann, das dem Dorf den Namen gegeben hat. Entlang der Thur sind einige Kleinkraftwerke, die einen rechten Beitrag an Öko-Strom liefern. Vor Ebnat-Kappel, im Brandholz, machen wir über die gedeckte Holzbrücke einen Abstecher zum Mittagessen im Restaurant Blume, sehr empfehlenswert! Ab Ebnat-Kappel wird der Weg breiter und flach. Ab hier ist die Thur kanalisiert. So kommen wir müde und zufrieden in Wattwil an.

Rita Fürer

Donnerstagswanderung, Kempten – Rosinli – Pfäffikon 06.10.2016

Rosinli, sagt mir gar nichts, noch nie gehört bis jetzt, aber nach der Begeisterung von Marti muss es etwas Besonderes sein. So machten wir 15 Naturfreunde uns von Kempten am Pfäffikersee auf die Socken. Entlang dem Aabach, durchs Chämptnertobel, vorbei an wunderbaren Strunk-Schnitzereien zum Wasserfall, wo wir eine Trinkpause einschalteten, danke Toni für die feinen Birnen. Weiter auf dem Industriepfad, vorbei an zwei Wassertürmen die zum Hochpumpen des Wassers benutzt wurden, da im Tobel zu wenig Baugrund für die Fabriken war . Über Adetswil erreichten wir s’Rosinli wo uns der Wirt schon erwartete. Nach ausgiebiger Verpflegung bewunderten wir noch die wunderbare Aussicht und dann ging es kurz aber steil über den Ebnerberg. Vorbei an unberührten Moorlandschaften, einem gepflegten Golfplatz, der sich wunderschön in die angrenzenden Naturschutzzonen einfügt und schon erreichen wir Hittnau. Entlang dem Schwarzenbach vorbei an alten Fabrikgebäuden und kleinen Seen erreichen wir mit Pfäffikon den Endpunkt unserer Rosinli-Wanderung. Danke Marti, es war eine schöne Wanderung, nun verstehe ich deine Begeisterung.
Rolf Schai

Regitzerspitze 24.09.2016

Ein wunderschöner Tag, bestellt von Toni und Therese.
Mit Bahn und Bus fahren wir nach Mäls (FL). Leicht erhöht, die Burg Gutenberg (12.Jahrh.) ist das Wahrzeichen des lieblichen Dorfes.
Zuerst sanft dann steiler durch lichten Wald, über kleine Alpen wandern wir zum Regitzerspitz.
Aus der Vogelperspektive schauen wir auf den Rhein mit den Sandbänken.
Calanda-Pizol-Flumserberg grüssen vis à vis. Herrlich.
Ausgeruht wandern wir, mal auf mal ab auf Pfadfinderwegen, ins Tal nach Fläsch.
Bei einem Glas Wein und „Bündner-Musig“lassen wir den gelungenen Tag ausklingen.

Herzlichen Dank an Toni und Therese.
Immer wieder schön miteinander so schöne Tage zu erleben.
Marti

 

 

Donnerstagswanderung Pfäffikon-Etzel-Schindellegi 1.9.2016

Ab Pfäffikon, nach gut 2 Stunden Wanderzeit mit steilem Aufstieg (761m), erreichen wir das Berggasthaus Etzel-Kulm. Hier geniessen wir die herrliche Aussicht nach Norden auf den Zürichsee und nach Süden auf den Sihlsee. Nach der feinen Verpflegung wandern wir mit sanftem Abstieg (407m) die nächsten 2 Stunden zurück nach Schindellegi, wo wir die Rückfahrt nach St.Gallen antreten.
Leitung: Hans Müller

Wanderung im Bündnerland 12.-14.08.2016

9 St.Galler Naturfreunde trafen sich in Bonaduz im Gartenrestaurant zur alten Post. Für einige war dann die Fahrt durch das Versamertobel bis Ilanz eine neue Entdeckung. Auch die kurvenreiche Strecke bis Vals und weiter nach Zervreila zu unserer Unterkunft verlief problemlos.
Hier erwarteten uns schon Lili und Walter die bereits am Morgen abgereist waren. Auch Fredy, unser neuer Gastgeber, begrüsst uns freundlich mit einem Apéro. Das Abendessen kochte uns Lili wieder in Ihrer bekannten asiatischen Manier vorzüglich. Nach der Fütterung von Jäcki, dem Tannenhäher, und einigen Eichhörnchen machten wir uns an die Planung des nächsten Tages. Wir entschlossen uns für 2 Gruppen. Eli, Hans, Eugen, Walter und Carlo sind für die 3-Seenwanderung. Lili, Liz, Bea, Hilde, Irmi und Hildj dem Zervreilasee entlang bis zur Canalbrücke und zurück. Nach einem Schlummertrunk verabschieden wir uns auch von Fredy, unserem Hüttenwart.
Ein herrlicher, sonniger Samstagmorgen erwartete uns bereits. Die Seen-Gruppe war bereit zum Aufstieg an den Guraletschsee. Immerhin 600 Hm waren zu bewältigen von der Unterkunft bis auf 2409 m Höhe. Weiter gings dann auf ziemlich schmalen Pfad, teils mit Ketten versichert zum Ampervreilasee auf 2377 m über Meer. Die Umgebung des See’s war weiss von lauter Scheuchzer’s Wollgras. Nach einer kurzen Rast mit Verpflegung nahmen wir den weiteren Weg unter die Füsse und nach gut 1½ Std. gelangten wir zum schön gelegenen Selvasee auf 2300 m. Eine kurze Pause, dann begann nach einem kurzen, aber heissen Aufstieg der lange Abstieg nach Vals auf 1254 m. Der lange und sehr steile Abstieg im Wald mit über 1000 m Höhendifferenz ging stark in unsere Beine, sprich Knien. Müde und zufrieden konnten wir dann nach 7½ Std. bei einem kühlen grossen Bier unseren Durst löschen.
Das Abendessen war bei unserer Ankunft auch schon bereit und nach dieser „ Strapaze“ schmeckte es besonders gut. In der schönen Stube genossen wir dann noch einen schönen, gemütlichen Abend.
Der Sonntagmorgen zeigte sich wieder mit prächtigem Wetter und so entschlossen wir uns zur Wanderung auf die andere Talseite. Der Weg führte zuerst über die Staumauer und hinauf zur Kapelle von Frunt. Diese wurde im Frühjahr vom Blitz getroffen, 2 Personen im inneren der Kapelle schwer verletzt und die Kapelle innen schwer beschädigt. Ziemlich eben wanderten wir weiter über Bidanätsch nach Gadenstatt und hinunter nach Vals.
Ein Wocheende mit zwei schönen Wanderungen gehören nun der Vergangenheit an. Wir verabschieden uns von Fredy, unserem Gastgeber, und sagen auf Wiedersehen im 2017.

Bergtour Gurtisspitze 24.07.2016

11 Naturfreunde unter Leitung von Walter nahmen den steilen Anstieg von der Kirche Gurtis zum dominanten Berg, noch im Nebel, hoch über dem Walgau in Angriff. Durch prächtig blühende Naturwiesen und schattige Wälder erreichten wir nach 2 Stunden unser Ziel. Immer noch schlechte Sicht, doch keine 5 Minuten und es öffnete sich uns ein wunderbares Panorama, mit Sicht bis zum Bodensee. Nach reichlicher Verpflegung nahmen wir den steilen Abstieg zur Sattel Alpe in Angriff, wo auf uns der Kaffee und Dessert wartete. Vorbei an diversen ausgetrockneten Zuflüssen zum Talfluss erreichten wir nach 1h 20 Min. das Bachbett der Galina. Ein zum Teil ruppiger Abstieg im ausgetrockneten Flussbett erforderte unsere ganze Konzentration. Nach 5 h Laufzeit, 13.5 Km und 1000Hm +/- kamen wir etwas müde aber zufrieden auf dem Parkplatz. Mit einer kurzen Einkehr im wunderschönen Campingrestaurant in Nenzing endet wieder ein schöner Tag, der Dank aller Teilnehmer ist dir gewiss, lieber Walter.
Rolf Schai

Bergtour Hohe Matona 17.07.2016

11 Naturfreunde sind meiner Ausschreibung zur Bergtour Hohe Matona gefolgt. Start um 7.00 bei der alten Turnhalle. Über Rankweil erreichen wir Bad Innerlaterns, wo’s gleich zur Sache geht. Ein kurzer Anstieg entlang dem wilden Garnitzen Bach und schon kommt die weite Vorder- und Hinter- Garnitzer Alpe in Sicht. Ein weiterer Anstieg von 300 Hm, vorbei an Germer und Türkenbund und schon öffnet sich das weite Rund der unteren Saluferalpe. Bei der nächsten Station obere Saluferalpe beim Freschenhaus besichtigen wir die Kapelle und den Alpengarten. Mittagsrast und anschliessend Kaffee und Kuchen in der Freschenhütte und schon ziehen wir weiter. Vorbei an der Freschenhöhle steigen die Einen auf die Matona, die Andern zum Jöchli, wo wir uns wieder finden. Beim Weitermarsch präsentiert sich uns eine saftige Blumenwiese, durch die Gävisalpe wandern wir Richtung Gehrenfalben zur letzten Rast. Von nun an geht’s bergab, die Furkajoch-Strasse kreuzend führt uns der steile Asstieg zur Aktenwaldalpe. Toni schliesst sich da eine braune Ziege an, die partout nicht zurückkehren will. Er kann sie dann einem Österreicher übergeben. Im Gasthaus Bädli geniessen wir am Fischteich den verdienten Umtrunk und Toni wird es ganz wohl, als er seine Ziege ruhig grasend am Fischteich wieder erkennt, ausserhalb der gefährlichen Passstrasse. So endet eine Tour in Minne in einem Gebiet dass vielen Schweizern nicht so bekannt ist.

Rolf Schai

Alpiner Pilgerweg Saas Fee – Domodossola 10. – 14.07.2016

Der Pilgerweg ist 60km lang, mit einem Höhenunterschied von 2500m, dem Antronapass als höchsten und Domodossola als tiefsten Punkt.

Sonntag 10. Juli
Der 10. Juli, unser Reisetag, führt uns aus der Ostschweiz ins Wallis nach Saas Fee. Nach einem feinen Mittagessen wandern wir den Kapellenweg nach Saas Almagell.
Für jedes Rosenkranzsätzli steht ein Bildstöckli. Wir erinnern uns an die Jugend, als Rosenkranzbeten zu unserem Alltag gehörte.
Eigentlich haben alle Lust, den Mattmarkstausee zu besichtigen. Wir fahren mit dem Bus hoch und steigen über blühende Alpweiden zurück zum Hotel Monte Moro. Zimmer und Nachtessen sind vom Feinsten.

Montag 11. Juli
Mit der Sesselbahn sind wir im Nu auf dem Heidbodme, wo unsere Wanderung beginnt.
Durch die ganze „Saison Alpenblumen“ stehen wir auf dem Antronapass vor einem grossen und steilen Schneefeld.
Unser Glück, dass der Schnee weich ist und wir heil den Abstieg zum Biwak Cingino schaffen. Die Hütte liegt etwas unterhalb des gleichnamigen Stausees. Die Umgebung ist Revier vieler Steinböcke, die furchtlos bis vor die Hütte kommen.

Dienstag 12. Juli
Der Antroneserweg, der über eine beeindruckende Strecke zum Antronasee und dem einzigen Hotel in der Umgebung führt, wurde im 17. Jahrhundert von Säumern und Kaufleuten genutzt.
Wir steigen über alpine Weiden zwischen Lärchen, Alpenrosen und Latschenkiefern auf ca. 900m ab.
Im Hotel werden wir extrem verwöhnt, es war wie im Schlaraffenland.