2020-07-02, Rheintaler Höhenweg: Kobelwald – Sennwald

Die 3. Etappe des Rheintaler Höhenwegs führte von Altstätten nach Sennwald. Die 1. Hälfte davon, bis Kobelwald, wanderten wir am 03.10.2019. Jetzt durften wir die 2. Hälfte geniessen – von Kobelwald nach Sennwald. Über Hirschensprung stiegen wir ab nach Rüthi. Anschliessend folgte der Aufstieg über Plona nach Britschi (829 müM), bevor wir über einen gemütlichen Abstieg die Bushaltestelle Sennwald, Äugstried erreichten.

Herzlichen Dank für die wunderschöne Wanderung, Rita!

2020-02-22, Schneeschuhwanderung, Pfingstboden

6 Wanderfreunde schnallten auf der Passhöhe der Schwägalp die Schneeschuhe an und wanderten bei fantastischem Wetter unter der Leitung von Bruno über den Chräzernpass zur Alp Horn. Haben wir die Mittagsrast dort bei strahlendem Sonnenschein genossen!

Weiter führte uns Bruno hoch zum Pfingstboden und anschliessend hinunter zum Ellbogen.  Hoch über der Schlucht erlebten wir richtigen Winter mit vereisten Felswänden. Nach dem Erreichen der Alp Horn stapften wir mit unseren Schneeschuhen zurück zur Schwägalp.

Herzlichen Dank an Bruno für diese traumhaft schöne Schneeschuhwanderung!

2020-02-06, von Sulgen nach Amriswil

12 Naturfreunde nahmen unter Leitung von Carlo Clematide die Wanderung unter die Füsse. Sie führte uns über Bleiken, Götighofen, Buchackern vorbei am Biessenhofer-Weiher,  weiter nach Schocherswil, Räuchlisberg, Oberau, Unterau nach Egg, wo wir im Restaurant Weinberg ein feines Mittagessen geniessen konnten. Ja Anfang Februar hätte es auch eine Nebelwanderung sein können, aber Nein, strahlender Sonnenschein war uns auf der ganzen Tour beschieden.  Immer wieder ein Erlebnis, die ausgeprägten Riegelhäuser, wie man sie in der Ostschweiz nie so häufig antrifft wie im Thurgau. Nach dem Mittagessen nahmen wir noch den kleinen Rest in Angriff. Die Einen über Hagenwil / Muolen, die Andern über Amriswil / Rorschach.

Danke Carlo für die Wanderung, für uns St.Galler immer wieder interessant.

Rolf Schai

2019-12-31, Silvesterwanderung zum Buechschachen

Alle Jahre wieder unternehmen wir Naturfreunde zu Sylvester eine Wanderung um das alte Jahr zu verabschieden. Sie führte uns im 2019 von Herisau-Lederbach Richtung Herisau-Egg. Fast oben angekommen, verabschiedeten wir das alte Jahren mit einem Glas Weisswein. Auch den Bauer luden wir dazu ein, durften dafür die leeren Flaschen bei ihm deponieren. Anschliessend noch ein kurzes steiles Stück und die 1. Steigung war geschafft. Weiter zum Hauptwegweiser Richtung Rohren und über Obere Bleichi erreichen wir nach einer kurzen Steigung im Buechschachen die bekannte Pouletbeiz Sternen. Ja es hat allen gemundet die feinen Güggeli aus dem Backofen. Noch ein Dessert oder Kaffee und schon nehmen wir den Rückweg unter die Füsse. Er führt uns über Saum-Sturzenegg zum Gübsensee und hinunter zur SBB, wo wir uns trennten. Der grösste Teil mit Bruno Richtung Kräzern, wir Hinterbergler und Richard Richtung Stadt.

Danke Bruno, die Wanderung war gut gewählt, so konnten auch wir älteren Semester teilnehmen.

Rolf

2019-11-07, Donnerstagswanderung rund um Amriswil

Am Bahnhof in Amriswil treffen sich 14 St.Galler Naturfreunde um miteinander die Umgebung von Amriswil zu erkunden. Die Wanderung führt zuerst durch den Westen des Dorfes, vorbei an Altersheim und Schulanlagen in das Sandackerquartier. Am Mühlibächli entlang geht es weiter über den Weiler Mühlibach zur Obermühle. Hier war bis ca. 1920 die zweite Mühle am Bächli noch in Betrieb. Die Wanderung führt uns nun weiter zum Obermüllerweiher mit einer kleinen Forellenfischzucht. Immer dem kleinen Bächlein folgend geht’s nun zur Spitzenreute und kurz auf Hartbelag zum Bergerweiher. Hier steht unterhalb des Weihers noch die erste Mühle am Mühlenweg. Wir wandern weiter durch Mischwald am Rand des Naturschutzgebietes Hudelsmoos vorbei nach Hueb und dann hinunter ins Sonnental. Nach einer kurzen Steigung zu den Höfen Sonnenhalde, Sonnenbüel und Winkensteig geht’s abwärts an Obstkulturen vorbei nach Muolen. Durch ein Einfamilienhaus-Quartier erreichen wir nach  2 ¾ Stunden unser Mittagsziel, Restaurant Hirschen. Nach einer ausgiebigen Mittagsrast mit sehr guter Verpflegung geht es nun weiter durch Kulturland mit Weide- und Ackerland vermischt mit Obstkulturen über Almensberg zurück zum Bahnhof Amriswil.

Vielen Dank an den Wanderleiter Carlo für diese interessante Wanderung.

2019-07-07 / 12, Bergwanderung Berninagebiet

Wir, neun berggängige Wanderer, wollen von Maloja nach Morteratsch fast das ganze Berninamassiv umwandern.
Tourenleiterin Rita Fürer (eigentlich Schlusslicht), Co-Leiter Urs Ritter (Anführer der Gruppe) und die Teilnehmer: Köbi Engeli, Bruno Faust (Fahnenflüchtig im Val Malenco), Sascha Faust, Heinz Looser, Peter Lorenz, Urs Räbsamen und Brigitte Wetter.
Das war eine gelungene Tour mit einem tollen Team.

1. Tag

Wir reisen mit der Bahn nach Maloja. Etwas vor 12Uhr wandern wir Richtung Cavloc-See. Im Alprestaurant am See geniessen wir das Mittagessen, danach folgt der lange Aufstieg. Erst geht es gemütlich, stetig steigend bis zum Forno Gletscher. Dann folgen die happigen 350 Höhenmeter zur Fornohütte 2574m, SAC Rorschach.

2. Tag

Beim Aufstieg zum Fornopass 2769m (Sentiero Bernina Sud) erreichen wir auf halber Höhe das Schneefeld. Der Schnee ist weich und gut zum Aufsteigen. Das Schneefeld zieht sich weit ins Val Malenco, Veltlin hinunter. Wir steigen weiter ab bis auf ca. 2000m. Über die Alpe dell’Oro wandern wir weiter und dann hinauf zur Longoni-Hütte CAI auf 2450m. Eine schöne, aber auch anspruchsvolle Etappe.

3. Tag

Für den Abstieg zum Lago Palù wählen wir die technisch leichtere Route. Nach der Mittagsrast geht es über den Bochel de Torno und weiter zum Lago di Campo Moro. Übernachtung im Rifugio Zoia 2021m, (2006 wurde die Hütte vom CAI verkauft und privat komplett renoviert). Komfort wie im Hotel.

4. Tag

Wanderung zum Lago di Gera (Stausee oberhalb Campo Moro), Mitte See zweigen wir rechts ab, das Valle Poschiavina hinauf zum Pass da Cancian 2498m. Jetzt sind wir wieder in der Schweiz, im Puschlav. Ab Selva 1450m fahren wir gemütlich mit dem Postauto nach Poschiavo hinunter, wo wir mit dem Zug Richtung Bernina nach Cavaglia fahren. Übernachtung im gemütlichen Rifugio Cavaglia 1700m.

5. Tag

Mit der Berninabahn zur Alp Grüm. Hier beginnt die Wanderung zum Lago Bianco, dann dem Seeufer entlang und Aufstieg zur Diavolezza 2978m. Auch die Gelegenheit, mit der Bahn auf die Diavolezza zu fahren wird benützt.
Diavolezza 2978m mit fantastischem Ausblick: Palü – Bellavista – Bernina (mit Biancograt) und hinunter auf Palü-, Pers- und Morteratsch-Gletscher. Nach dem feinen Nachtessen beziehen wir die Unterkunft im Matratzenlager.

6. Tag

Wir versuchen über den Gletscher nach Morteratsch abzusteigen. Durch den Rückzug des Gletschers ist die Route sehr schwierig geworden. Ohne Bergführer wohl zu riskant. So steigen wir entlang der Skipiste zur Talstation ab. Noch die letzte Wanderung nach Morteratsch. Gemütliche Einkehr im Restaurant Morteratsch und Heimreise mit der Bahn.

2019-06-29/30, Wochenende auf der Tannhütte

Die Naturfreunde verbrachten das Wochenende in der Tannhütte. Am Samstag erreichten die Naturfreunde die Tannhütte von Brülisau aus
via Alp Sigel. Am Sonntag wurde über die Bollenwees – Ruhsitz – Respass nach Brülisau gewandert.

Ein herzliches Dankeschön an alle, welche dieses Wochenende auf der Tannhütte möglich gemacht haben.

2019-06-06, Rorschach – Fünfländerblick – Heiden, Donnerstagswanderung

14 Naturfreunde wanderten ab Rorschach nach Heiden und durften den herrlichen Ausblick über den Bodensee geniessen. Dies waren die einzelnen Stationen unserer Route:

Rorschach-Stadt – Mariaberg – St. Anna-Schloss – Hasenhus – Fünfländerblick (Pic-Nic) – Grub SG – neue Hängebrücke Grub SG/Grub AR – Schwarzenegg – Benzenrüti – Heiden/Post

Ein herzliches Dankeschön an den Wanderleiter Hans Müller für den wunderbaren Wandertag.

2019-03-24, Wanderung durch den Oberthurgau

13 Naturfreunde wanderten unter der Leitung von Toni Trunz von Siegershausen zum Bodensee und weiter nach Güttingen. Auch das Wetter hat Toni super bestellt, den ganzen Tag lachte uns die Sonne. Vorbei an schmucken Häusern durch Wald und Feld, mit Mittagessen in einer Waldlichtung. Weiter vorbei an Obstplantagen, erreichten wir Altnau. Im Restaurant Krone, direkt am Bodensee kehrten wir zu. Fast etwas deplatziert mit  unseren Rucksäcken unter den vielen edlen Leuten  per Auto in der Gartenwirtschaft. Da wir schon den ganzen Morgen an der Sonne wanderten, war es uns gerade recht, als uns die Wirtin bereitwillig Platz im Restaurant anbot. Nach dem Durstlöschen Aufbruch zum letzten Stück entlang dem See. Vorbei an blühenden Aprikosenanlagen erreichten wir mit Güttingen den Endpunkt unserer Wanderung. Für uns St.Galler ist es immer wieder ein Erlebnis durch den schönen Thurgau zu wandern. Danke Toni

Rolf Schai

2019-03-07, Donnerstagswanderung, Midegg (Rehetobel) nach Heiden

Nein, die Wetterprognose war nicht gerade super, ein regnerischer Tag war angesagt. Doch 8 Naturfreunde liessen es sich nicht nehmen, die Wanderung mit Marti anzutreten. Da es am Morgen schon regnete, konnte man die Kleider entsprechend anziehen. Mit der Post bis Midegg, ja bei heftigem Wind und Regen nahmen wir den ersten Steilhang in Angriff. Der Wind von Westen kam von hinten und erleichterte uns den Anstieg Richtung Ober-Kaien. Immer wieder lohnenswert die Aussicht über diesen Rücken und Richtung Säntis zeigten sich schon die Berge, oder waren es nur Wolkenberge? Weiter über Kaien Richtung Bad Unterrechsteinzum Mittagessen. Wir haben die gute Küche genossen. Schon zeigte sich die Sonne und so nahmen wir den Weg über Fuchsloch und Klösterli nach Heiden unter die Füsse. Einmal Regen dann wieder Sonne, ja wir hatten wirklich Alles. Doch wie heisst es so schön, es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung. Auf jeden Fall, es hat sich wirklich gelohnt, danke Marti.

Rolf Schai

2018-12-06, Donnerstagswanderung, Henessenmühle

Diese wintertaugliche Wanderung starten wir, bei kaltem herbstlichem Wetter, am Bahnhof Gossau. Wir geniessen die Wege und Strässchen auf ebenem Gelände durch Felder und Wälder. Einer der Bauernhöfe, an denen wir vorbeikommen, heisst Höfrig. Hier ist unser Albert Rohner aufgewachsen. In Ufhofen ist ein grosser Pferdehof. Der Weg führt uns über die Autobahn (Brücke), nahe an Niederwil vorbei zur Henessenmühle.
Das Mittagessen in der Henessenmühle ist ein Volltreffer.
Über Moosgarten, Enggetschwil kommen wir zurück nach Gossau.
Die Tourenleiterin, Rita Fürer

2018-11-08, Donnerstagswanderung: 2. Etappe Rheintaler Höhenweg von Berneck nach Altstätten

Unter der Leitung von Hans Müller wanderten 10 Naturfreunde von Berneck nach Altstätten. Durch Wald und Rebberge ist der erste Teil ein stetes auf und ab . Vorbei am historischen Schloss Grünenstein, wird es heller und zum Picnic leuchtet uns die Sonne oberhalb Rebstein wärmend an. Weiter durch Rebberge grüsst schon bald Schloss Weinstein, ein edles Restaurant, wo wir auch nur für den Verdauungs-Kaffee sehr willkommen waren. Rechts oben erblicken wir Burg Neualtstätten. Altstätten kommt in Sicht und im historischen Restaurant Frauenhof nehmen wir miteinander den verdienten Schlusstrunk ein. Etwas müde, aber zufrieden nach 21 Leistungskilometer durch die golden leuchtenden Rebberge und Wälder, besteigen wir den Bus Richtung Heerbrugg.

Danke Hans für deine kompetente Führung.

Rolf Schai

2018-11-16, Jassabend

Wir durften einen gemütlichen Abend mit Jassen verbringen. Zwölf Jasser/innen haben teilgenommen. Schön, haben uns auch „nicht Naturfreunde“ unterstützt. Es wurde gelacht,  geplaudert und gewiesen. Zwischendurch haben wir uns aus der Neueck Küche verwöhnen lassen und gestärkt ging es weiter in die dritte Runde. Am Schluss erhielt jedes einen schönen Preis.

Nächstes Jahr findet dieser Anlass wieder im Neueck, am Freitag 22.11.2019, statt.

 

 

2018-10-04, Donnerstagswanderung durch die Rheinschlucht

Sie führte uns von Reichenau dem Zusammenfluss von Vorder- und Hinterrhein dem Vorderrhein entlang Richtung Trin-Station. In der engen Schlucht, manchmal auch Grand Canyon der Schweiz genannt, haben der Fluss, der Wanderweg und das Bahngeleise knapp Platz neben den steil aufsteigenden Felswänden. In Trin-Station überqueren wir die Hängebrücke Punt Ruinaulta, wo uns anschliessend ein steiler Anstieg erwartet. Die Aussichtsplattform Wackenau gibt uns den Blick von oben frei. Fantastisch! Mit dem Abstieg durch den Bonaduzerwald endet unsere Rundtour in Reichenau.
Danke Walter, ob’s eine Fortsetzung gibt?
Rolf Schai

2018-09-30, Weinwanderung zum Wein Pur

Am Morgen stiegen 14 neugierige Weinfreunde in den Zug nach Flums ein. Bei schönstem Wetter ging die Wanderung los, dem Industriegebiet entlang nach Berschis.
Wir kamen an historischen Häusern und einer ehemaligen Ziegelei vorbei. Danach ging es hoch in den kühlen Wald wo man die Pilze schon riechen konnte. In gemütlichen Schritten und angenehmen Geplauder erreichten wir Tscherlach und die ersten Weinberge.
Die Trauben wurden schon vor ca. 10 Tagen gelesen, denn das Wetter war so schön und heiss, dass der Winzer mit dem wimmen früher anfangen konnte. Mit sagenhaften 110 Öchsle wurden die Trauben zum Teil in den Keller gebracht. Angekommen in Walenstadt, gingen wir geradewegs ins Dolce Vita – dem Italiener.  Hier genehmigten wir uns einen Espresso oder ein kühles Getränk.
Nach einer halbstündigen Pause sind wir zum Weinkeller von Casanova Wein Pur gegangen, wo wir unser gemeinsames Foto machten und den Treber der  ausgepressten Traubenresten sahen, das liess unsere Herzen höher schlagen und wir machten uns auf den Weg zum „Kaliforni“.

Kaliforni, so erklärte uns Marco, kommt vom ehemaligen Abbau des Kalkes und den damals gebrauchten Öfen. Marco bewirtschaftet 5.2ha Rebfläche, auf 60% rote und 40% weisse Trauben. Er kann fast auf künstlich hergestellten Dünger verzichten. Zudem arbeitet er nach der Mondphasenzeit. Der Riesling Sylvaner schmeckte uns hervorragend, gut kombiniert zur kalten Fleischpastete. Danach probierten wir noch den Chardonnay Seemühle 2015, mit dem Marco die Höchstnote erreichte. Zudem ist er zum Biowinzer 2017 ausgezeichnet worden.

Marco erzählte uns auch was er macht, um den Schädlingen Paroli zu bieten – er unterstütze das Wachstum. Uns erzählte er zum Beispiel das anhand eines Kuhhorns. Er benützt ein Kuhhorn, in welches er Kuhfladen von einer gekalbten Biokuh stopft, mit Kristallsteinsalz anreichert, danach das Horn umgedreht in die Erde steckt.
Nach einem Jahr nimmt er das Kuhhorn raus und mischt es mit Wasser, diese Mischung verspritzt er in den Reben. Trotzdem kann auch er noch nicht auf Kupfer verzichten, er nimmt nur eine „Handvoll“ und sein Motto lautet „Ich will auf jegliche künstlich hergestellten Dünger verzichten!“ Seine Kollegen lachen manchmal mit vorgenannter Hand hinter ihm, doch man sieht es an seinen langen Haaren, dass es auch bei ihm selber wirkt. Auch Weinfreunde hatten Fragen über ihren eigenen Hausgarten zu Hause.

Rudi zum Beispiel hat zu Hause eine kleine Rebe, welche dieses Jahr nicht gut gedeihe. Auf der Rückseite der Blätter hat er weiße Punkte gesehen. Er erklärt es Marco und er meinte, dass es sich evtl. um Pockenmilbe handle. Rudi hätte die Blätter letztes Jahr auf den Kompost geworfen. Marco gab den Tipp,  die Rebenblätter zu verbrennen, ansonsten kommen die Schädlinge immer wieder zurück, so sei der Lauf der Natur…

Nachdem wir die Degustation beendet hatten gingen wir an den See zum Picknickplatz, wo wir unseren Lunch einnehmen konnten. Bei schönster Abendstimmung mit niedergehender Sonne gingen wir zurück zum Bahnhof und fuhren glücklich und mit neuen Impressionen zurück nach Hause.

Andrea Zillig

 

2018-09-16, Marendwanderung vom Karren zum Bergdorf Ebnit

Die Wanderung begann mit der Bergfahrt von Dornbirn hoch zum Karren. Von der Bergstation führte uns der Weg in ca. 3 Std. über den Kühberg nach Schuttannen zur Mittagsrast. Wird auch Schnitzelalpe genannt, wegen der Riesenschnitzel, die wir serviert bekamen. Bergauf ging’s nun über Hinterberg zur Alpe Schöner Mann und weiter zur Fluhereck und nach einem steilen Abstieg kam Ebnit in Sicht. Im Restaurant Alpenrose genossen wir die Marend, ein anderes Wort für Jause. Von hier war eigentlich die Rückfahrt mit dem Postauto geplant, aber da die Rappenlochschlucht noch am Weg lag, stiegen wir auf halbem Weg wieder aus und liessen uns diese spektakuläre Schlucht nicht entgehen und nach 1 Std. erreichten wir leicht müde aber zufrieden die Haltestelle Güetli, wo uns das Postauto wieder aufnahm und uns zurück zur Karren-Talstation brachte. Wieder einmal hat sich gezeigt, “Warum denn in die Ferne schweifen, das Gute Schöne liegt so nah”, nur 40 Km von St.Gallen. Bergfahrt, Jause und Bus für Euro 14.80 – fast nicht zu glauben.

Lieber Walter, wieder einmal hast du uns eine interessante Wanderung aus deinem schönen Österreich näher gebracht. Der Dank aller Teilnehmer sei dir gewiss.

Rolf Schai

 

2018-07-15 bis 2018-07-20, Bergwanderung Berninagebiet

15.7.18
Reise mit der Bahn nach Maloja durch den Vereina. Etwas vor 12Uhr Abmarsch Richtung Cavloc-See, Mittagshalt im Alprestaurant. 14Uhr Abmarsch zur Fornohütte, Wanderzeit 3h. Steiler Aufstieg zur Hütte mit Gewitterwolken im Nacken. Hütte trocken erreicht, Regen am Abend und in der Nacht. Schöne Hütte, gutes Essen. Sicht auf den Fornogletscher und imposante Bergwelt.

16.7.18
Aufstieg zum Fornopass (Sentiero Bernina Sud) ins Val Malenco, Veltlin. Disgrazia-Gletscher rechts als Begleiter, Hangtraversierung durch wunderbare Blumenwiesen. Hütte unterhalb der Longoni-Hütte ist keine Touristenunterkunft, 1 1/2h bis dort?? scheint steil und weit entfernt. Haben es in guter Zeit geschafft. Übernachtung in Longoni-Hütte, sauber und gutes Essen.

Val Malenco Berglauf Sa/So 21./22.7.2018: 90km + 6000Hm!

17.7.18
Steinblock-Kletterei und langer steiler Abstieg zum Lago Palù, Mittagsrast. Aufstieg Richtung Sasso Moro (gegenüber: Monte Motta, grosses Skigebiet). Übernachtung am Lago di Campo Moro, Rif. Zoia, komfortables Doppelzimmer mit Bad, gutes Essen, sehr freundliche Bedienung.

18.7.18
Wanderung zum Lago di Gera (Stausee oberhalb Campo Moro), rechts weg zum Pass da Canfinal 2628m, Übergang ins Puschlav. Lange Mittagsrast, Besuch einer Herde gwundriger Geissen. Abstieg, dann lange Traverse durch Wälder, Abstieg nach Cavaglia. Wahnsinnig nette Unterkunft mit Sicht auf den Palü.

19.7.18
Mit Berninabahn zur Alp Grüm. Wanderung zum Lago Bianco und dem Westufer entlang. Gegenüber Bernina Ospizio, und imposante Sicht auf die Bernina-Express Strecke (alle Stunden ein Zug in beide Richtungen). Aufstieg zur Diavolezza 2978m. Oberes Drittel, seht anspruchsvoller Bergweg, steil, rutschig, Schnee. Das ist ein Skiberg, die Piste im Sommer eine Steinwüste, Reserveschnee ist mit dicken Vliesmatten abgedeckt.
Fantastischer Ausblick: Palü – Bellavista – Bernina (mit Biancograt), Palü-, Pers- und Morteratsch-Gletscher in unmittelbarer Nähe. Unterkunft im Matratzenlager, Essen in feinem Restaurant.

20.7.18
Wettervorhersage schlecht, Berge verhangen, keine Führung über den Gletscher nach Morteratsch. Sollen wir mit der Bahn hinunter? kommt Regen? – es wird heller – wir gehen zu Fuss über die Skipiste hinunter, erst steil und rutschig, dann herrliche Alpenlandschaft mit Alpenrosen und Gestäuch, der letzte Abschnit durch Bergwald. Einkehr im Restaurent Morteratsch, Fahrt im offenen Wagen nach St.Moritz und Heimreise über den Albula.

 

2018-07-05, Donnerstagswanderung Alte Konstanzerstrasse

Die Alte Konstanzerstrasse diente der Verbindung des Klosters St. Gallen mit Konstanz und ist älter wie tausend Jahre. Ursprünglich als Säumerweg, wurde er ab dem 17. Jahrhundert zur Landstrasse ausgebaut und ab dem 19. Jahrhundert in Teilen zur Kantonsstrasse. Einige Abschnitte sind noch original. Mit der Motorisierung und dem landwirtschaftlichen Gebrauch wurden im 20. Jahrhundert viele Feldwege geteert. Der Begriff „Alte Konstanzerstrasse“ ist relativ neu.

Die 1. Etappe von St.Gallen nach Muolen haben 10 Naturfreunde unter die Füsse genommen mit Start Bushaltestelle Heimatstrasse. Der Weg führt uns direkt steil hoch Richtung Bruggwald und eben so steil wieder hinunter nach Wittenbach. Weiter durch grüne Weisen über Hurliberg und Freiwilen. In Stegen erlaubte uns eine grosszügige Bauernfamilie auf ihrem Gartenplatz Mittagsrast zu machen und offerierte uns sogar noch den Mittagskaffee, herzlichen Dank.

Vorbei an Erdbeer- und Sonnenblumenfelder erreichen wir die Station Muolen, wo wir die Rückreise antraten. Obwohl die Wetterprognosen öfters Regen ansagten, mussten wir die Schirme nur einmal für kurze Zeit öffnen – anscheinend scheint auch Petrus ein Naturfreund zu sein.

Es war schön mit euch zu wandern, nächstes Jahr nehmen wir die nächsten 2 Etappen in Angriff.

Rolf Schai

Velotour 22.04.2018 von St.Gallen nach Wil

Diese Velotour, zum Geniessen für jedermann, starten wir (9 Personen) ab St.Gallen auf der Bahnhof-Nordseite bei der Fachhochschule. Auf der Strecke bis Gossau werden wir noch sieben Teilnehmer “einsammeln”.

Kurz nach dem Start passiert leider ein Unfall. Bei der Auffahrt auf den erhöhten Radweg stürzt Max am Trottoir-Rand. Seine Schulter ist havariert, er kann nicht mehr weiterfahren und muss mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden. Seine Frau Rita begleitet ihn. Da wir ihn gut betreut wissen, fahren wir weiter. Toni und Theres haben die Wartenden in Bruggen informiert.
Als Geburtstags-Überraschung, werden wir in Bruggen mit einem “Freixenet” empfangen. Nun geht die Fahrt aber wirklich los, entlang der Fürstenland-Route 55 fahren wir bis Flawil, nachdem in Gossau noch Walter und Erwin auf uns gewartet haben. Auf unbekannten Wegen kommen wir zum Zmittag in die Wirtschaft zum Engel in Niederglatt. Das sommerliche Wetter geniessen wir im Garten.
Nach der Brücke über die Glatt schieben wir die Velos den Waldweg hinauf (ausser die E-Bikes, die fahren natürlich). So und jetzt geht’s abwärts, über Oberbüren, bis an die Thur hinunter, wo wir der Thur-Route 95 folgen, bis Wil.

Am Rande von Wil teilt sich die Gruppe:
–  einige nehmen die geplante Rückfahrt mit dem Zug nach St.Gallen
–  einige nützen die Gelegenheit zu einem Besuch bei Verwandten oder Bekannten
–  einige fahren über Zuzwil bis Bischofszell, zur Rückfahrt mit dem Zug nach St.Gallen
–  und die Magdalena fährt mit dem Velo heim bis nach Goldach

Bei strahlendem Sommerwetter sind wir fast den ganzen Weg auf Naturstrassen gefahren. Unsere Velos sind so dick voll Staub, dass niemand einer Veloputz-Aktion ausweichen kann. Es war trotzdem eine tolle Velotour.

Die Tourenleiterin, Rita Fürer

 

 

2018-04-05, Donnerstagswanderung vom Westen der Stadt nach Neuchlen

Die Wetterprognose war nicht eindeutig, doch es zeigte sich einmal mehr die Naturfreunde werden vom Wettergott gut bedient, 2x kurz den Schirm aufspannen und dann hatte es sich. Vom Hinterberg zogen wir zu dreizehnt über die SBB-Brücke zum Gübsen und weiter Richtung Schoretshub. Ein angenehmer Weg führt uns über eine Furt nach Gossau/Oberdorf und Richtung Schloss Oberberg. Im Panoramarestaurant beim Waffenplatz-Restaurant Neuchlen kehrten wir zur Mittagsrast ein und taten es uns gemütlich. Der 2.te Teil alles leicht ansteigend Richtung Hafnersberg gab uns nach einer halben Stunde beim Austritt aus dem Wald einen grandiosen Blick frei über den Westen der Stadt incl. dem ganzen Alpstein. Über einen sanft ansteigenden Panoramaweg erreichten wir den höchsten Punkt Staubhusen. Von nun an ging’s nur noch bergab zur Arena dem Endpunkt der Wanderung. Es war schön mit euch zu wandern.

Rolf Schai

Schneeschuhtour 04.03.2018 Chlosterspitz

Bei guten Schneeverhältnissen und strahlendem Wetter sind wir mit den Schneeschuhen im Appenzellerland unterwegs.
Von Appenzell fahren wir die ersten 250 Höhenmeter mit dem Publicar zum Kaubad und wandern zur Scheidegg. Hier bietet sich uns eine grandiose Aussicht über die ganze Alpsteinkette vom Säntis bis zur Ebenalp und nordwärts weit über den Bodensee hinaus. Mit dieser Aussicht geht es ostwärts weiter über Wasserschaffen, durch das Moor zur Neuenalp.  Nach dem kurzen Aufstieg erreichen wir unser Ziel, den Chlosterspitz. Zurück zur Neuenalp, steigen wir über die Solegg hinunter nach Appenzell.

 

Schneeschuhtour, Pfingstboden 25.02.2018

Ja, es war kalt letzten Sonntag auf unserer Schneeschuhtour, beim Start auf der Schwägalp-Passhöhe. Um 09:30 h zeigte das Thermometer –12.5 Grad an und die Bise wehte kräftig, was noch ein paar Grad ausmachte.  Beim Start war die Sonne als dünne Scheibe sichtbar und machte uns Hoffnung. Doch es kam anders, denn es setzte Schneefall ein. Wir wanderten über den Chräzerenpass zum Horn. Auf den Bänken vor der Alphütte genossen wir den Znüni aus dem Rucksack. Dann stiegen wir gemächlich zum Pfingstboden auf. Die ganze Tour war wunderschön. Der Wald mit den verschneiten Tannen und Bäumen, zusätzlich mit “Pick” verziert, war wie im Märchenland. Im Restaurant Schwägalp schlossen wir die Tour ab.

Silvesterwanderung 31.12.2017, Gübsensee – Alter Zoll – Gossau

Über 20 Naturfreunde liessen es sich nicht nehmen, unter Leitung von Bruno das 2017 mit einer Wanderung zu verabschieden. Ab Winkeln führte er uns Richtung Gübsensee, wo uns Hans noch sein Wissen über das AKW-Unterwerk kund tat.

Über den alten Zoll erreichten wir den Rosenwald, wo wir mit einem Weisswein das alte Jahr verabschiedeten. Die zum Teil eisigen Wege machten uns  etwas zu schaffen. Auch vom Wind gefällte Bäume erforderten unsere ganze Aufmerksamkeit. Ausserhalb des Waldes am Schochenberg wurde es aper und zügig ging es über Hueb, Fennhof, und Geissberg der Traube Mult zu, wo ein feines Mittagessen auf uns wartete. Mit einem kurzen Marsch zum Bahnhof Gossau beendeten wir das erfolgreiche Wanderjahr 2017.

Der Dank aller Teilnehmer ist dir gewiss, lieber Bruno.

Rolf Schai

 

Schneeschuhtour Hemberg-Mistelegg 10.12.2017

In Hemberg und Umgebung hat es ganz tollen Schnee, ideal für eine Schneeschuhwanderung. Auch die Strasse ist weiss, darum sind wir Sechs mit Zug und Postauto angereist. Vom südlichen Dorfende wandern wir, gegen einen Schneesturm Richtung Chellen.
Wir drehen nach links ab, zum Abstieg über Fuchslöcheren in die Mistelegg. Im Wald hat der Wind nachgelassen. Pulverschnee bis zu den Knien!!
Einkehr im gemütlichen „Alpstöbli“, wo nach dem Mittagessen die Streichmusik Edelweiss Herisau aufspielt. So richtig gemütlich, einladend zum Sitzenbleiben.
Unterdessen regnet es, der Schnee ist pappig und schwer geworden. Unsere Laune bleibt trotzdem auf Hochstimmung und wir wandern den sanft ansteigenden Weg zu unserm Ausgangspunkt in Hemberg zurück.

 

Donnerstagwanderung 2.11.2017 Öber ali Egge

Rita führt 18 Frauen und Männer von der Haltestelle Rank der Trogenerbahn «öber ali Egge» (Horst, Waldegg, Kurzenegg, Hüslersegg, Schäflisegg, Frölichsegg) zur Lustmühle und weiter übers Wattbachtobel zur Trolleyendhaltestelle Wolfganghof. Circa viereinhalb Stunden Wanderzeit.

In der Waldegg kehren wir zum Mittagessen ein, serviert von Egon, gewürzt mit manchem faulen Spruch.

Auf einem Grossteil der Wanderung haben wir das ganze Alpsteinpanorama vor uns, nicht grad in sonnigem Herbstlicht, aber doch so deutlich, dass ein Felskegel weit hinten die Gemüter erhitzen kann, bis auf der Frölichsegg dank Teamwork der Klotz identifiziert ist: Hochhus, 1926 m.ü.M., zwischen Stauberenkanzel und Saxerlücke.

Laternsertal 15.10.2017

Beim Treffpunkt haben sich 14 Naturfreunde eingefunden.

Wir fuhren mit dem PW nach Furx im Vorarlberg.
Bei traumhaftem Wetter begann der Aufstieg zum
Alpwegkopfhaus.
Nach einer kurzen Einkehr im heimeligen Berggasthaus
setzten wir unsere Wanderung zum Nob-Gipfel fort.

Wir wurden belohnt von einer wunderbaren Aussicht
auf die umliegenden Berge.
Nach einer ausgedehnten Mittagspause mit Verpflegung
aus dem Rucksack machten wir uns auf den Abstieg.
Dabei konnten wir die einzigartigen Farben des Herbstes
und das eindrucksvolle Panorama geniessen.

Wir durften diesen wunderschönen Tag unter der Leitung
von Walter Peer verbringen.

Vielen Dank lieber Walter

Donnerstagswanderung 06.10.2017, 1. Etappe Rheintaler-Höhenweg Staad – Berneck

16 Naturfreunde unter Leitung von Albert starten in Staad/Nagelstein Richtung Ruine und schon steigt es steil an zum Schutzwald. Nach dem Kreuzen mit der Rheineck-Walzenhausenbahn öffnet sich der Wald und gibt uns eine fantastische Sicht zum Bodensee frei. Schon hat uns der Wald wieder und vorbei am Schloss Wiberg mit stetem Auf und Ab erreichen wir die Ruine Grimmenstein, wo wir uns aus dem Rucksack verpflegen. Ein kurzes Stück durch einen Weinberg und zum 2. mal hat der Wald uns wieder bis zum Restaurant Gletscherhügel zur vorgesehenen Einkehr.

Leider Wirtesonntag, nun Theres hat schnell ihr Smartphone zur Hand und erkundigt sich in der Meldegg, ob offen. Das Wirtepaar öffnet für uns bereitwillig, obwohl gerade von Mallorca aus den Ferien zurück. Nach ein paar kurzen, aber saftigen Anstiegen erreichen wir den höchsten Punkt unserer Wanderung und löschen Durst  und Gluscht nach Süssem. Eine Aussicht ins Rheintal belohnt unsere Mühen beim Aufstieg. Ca. 1 Km fast eben entlang der Krete und dann bergab – Stufe um Stufe, wir haben sie nicht gezählt. Durch herbstlich leuchtende Rebberge kommt unser Ziel, das Weindorf Berneck näher und eine schöne Wanderung geht zu Ende .

Der Dank aller Teilnehmer ist dir gewiss, Albert.

Rolf Schai

Bergtour Fürstensteig–Drei Schwestern–Planken FL 27.08.2017

Um 8.45 h trafen wir uns am Bahnhof Buchs SG. Mit dem Bus fuhren wir auf die Gaflei.

Die Wanderung begann auf der aussichtsreichen Alp Gaflei 1400 m.ü.M. Auf grünen Alpwiesen führt der Pfad hoch über Vaduz und Schaan. Mit einer grossartigen Aussicht, gelangten wir ins Liechtensteiner Alpengebiet.  Von dort wanderten wir über den Fürstensteig, das ist ein Erlebnis. Ausgesetzte Passagen sind mit Drahtseilen und Geländern gesichert. Da wir nur zu zweit waren und ich den Weg nach Steg FL schon letztes Jahr gewandert war, hatte Vreni die Idee die Tour über die drei Schwestern zu gehen. Teilweise krackselten wir über Stock und Stein zum Sarojasattel. In der Gafadurahütte machten wir eine Pause. Gestärkt ging es den Berg hinunter nach Planken wo wir mit dem Bus wieder nach Buchs gefahren sind.

 

Velotour Rapperswil-Uznach-Sargans 13.08.2017

Wir fahren mit unserem Radl gemütlich auf Radwegen nach Schmerikon (Kaffeehalt in Bollingen, Rest. Schiffahrt) – Uznach -Benken – Schänis – Weesen – Walenstadt (Mittagshalt Rest. Seepromenade) – Sargans. Total ca. 75 km. Je nach „Stimmung“ kann die Tour vor Sargans z.B. in Weesen oder Walenstadt beendet werden (mit S4 zurück nach St. Gallen).

 

Donnerstagswanderung 03.08.2017, Staad – Altenrhein –Rheineck – Buechberg – Wartensee – Rorschach

Leitung Hans Müller

Es war ein heisser Tag nach einer Tropennacht. Deshalb starten wir für unsere Wanderung bereits kurz nach 8 Uhr in Staad. Am Dorf Altenrhein und nachher am Alten Rhein vorbei geht’s bald über Bureit hinauf zum „Steinige Tisch“. Die zwölfköpfiger Wandergruppe liess sich nicht abhalten, sich auf diesem besonderen Aussichtspunkt nach zweistündiger Wanderung eine Stärkung, einen Aperitif, zu sich zu nehmen. Kurz darauf durften wir unser Pik-Nik in einer sehr romantischen schattigen Waldlichte mit Bänken und Tischen verzehren.

Jetzt geht’s aber aufwärts in Richtung Wartensee. Zum Glück geht der Wanderweg viel durch Wald. Denn unterdessen brennt die heisse Mittagssonne.

Vielen unbekannt, aber umso erfreuter, kehrt die gut gelaunte Wandergruppe auf dem höchsten Punkt unserer Wanderung im Restaurant Windegg neben dem Schloss Wartensee  ein. Unser Platz im Schatten mit Blick auf Staad, Rorschacherberg und Rorschach bis hinüber nach Bregenz und Lindau war so einmalig, dass das Aufbrechen zur Weiterwanderung nach Rorschach sehr schwer fällt.

Trotz der uns begleitenden Hitze kommen wir pünktlich zur Fahrt nach Hause im Bahnhof Rorschach an.

Eine vielfältige Wanderung auf der Ebene Altenrhein und Bureit, an den Rebhängen von Thal vorbei hinauf zum Schloss Wartensee und wieder hinunter ins Tal ist zu Ende. Vielfältig und schön war sie!

Bergwanderung auf alten Walserwegen 16.-20.07.2017

Sonntag 16. Juli 2017

So früh beginnt unsere Reise in St.Gallen, dass noch kein Zug aus dem Appenzellerland den Anschluss nach Zürich möglich macht. In Zürich treffen wir unsere Freunde aus dem Thurgau und fahren gemeinsam, “sieben Wanderer auf Walserwegen”, nach Airolo.

Mit der Seilbahn sind wir in fünf Minuten auf der Panorama-Terrasse Pesciüm, wo wir zuerst unseren Bärenhunger stillen. Wir wandern über blühende Alpweiden, begleitet von Glockengebimmel, durch lichte Wälder mit herrlichem Blick auf das Gotthardmassiv.

Der Wegweiser nach links zeigt auf den Cristallinapass: 1200 Hm in ca. 4 1/2 Stunden Wanderzeit. Teilweise liegt noch Schnee und dazu gehören auch die vielen blühenden Soldanellen. Die Cap. Cristallina (2568m) ist eine moderne, 2003 erbaute Hütte und steht auf der Passhöhe inmitten einer grandiosen Bergwelt.

Montag 17. Juli 2017

Abstieg von der Cap. Cristallina zur Cap. Basodino

Nach dem verhangenen Morgen geniessen wir den strahlenden Nachmittag in der Cap. Basodino unterhalb des Robiei-Stausees. An den sonnengewärmten Steintischen, verwöhnt von der Gastfreundschaft beobachten wir die spielenden jungen Murmeltiere.

Dienstag 18. Juli 2017

Zuerst steigt der Weg stetig an, über Alpweiden, neben dem zu Tale sprudelnen Bergbach. Dann folgt eine richtige Klettertour bis zur Bochetta di Val Maggia (2671m, Grenze zu Italien). Der Abstieg ist steinig und rutschig.

Das Rif. Maria-Luisa liegt unterhalb der Staumauer des Lago Toggia inmitten blühender Alpweiden an einem klaren Bächlein.

Mittwoch 19. Juli 2017

Im Zick-Zack steigen wir ab nach Riale, einem schmucken Walserdorf.

Am Ende des Stausees steigt der Weg an, Richtung Griespass, über blühende Alpweiden, so reich, dass der Hang blau leuchtet von Bergastern und Glockenblumen. Ein Biker, der diese steile Abfahrt wie ein Tänzer herunterkurvt, kommt uns entgegen.

Zum Greifen nahe liegt vor uns der Griesgletscher, dessen Gletscherzunge direkt in den Griessee mündet.

Donnerstag 20. Juli 2017

Abstieg von der Cap. Corno-Gries 2338m. Oberhalb der Nufenenstrasse wandern wir das Bedrettotal auswärts nach Airolo, mit Blick auf die gegenüber liegende Talseite, die wir auf unserer 4-Quellen-Wanderung 2013 in Gegenrichtung durchquert haben.

 

Donnerstagswanderung Brülisau – Alp Sigel 6.7.2017

Wir wandern von Brülisau nach Alp Sigel. Das Brühltobel ist zwar sehr steil, aber der Schatten ist uns heute wichtiger. So bevorzugen wir es gegenüber dem Aufstieg über den Ruhesitz. Auf der Sämtiseralp kommen wir am alten (uralten)Naturfreundehaus vorbei, das schöne Alphüttli auf den Titelbild.

Ein gepflegter Bergweg führt uns von der Sämtiseralp zur Alp Sigel. Die wunderschöne Alpflora ist leider von den Kühen gefressen worden. Ganz oben auf dem Aussichtsplatz geniessen wir unsere Verpflegung aus dem Rucksack. Knieschonend steigen wir mit der Sigelbahn ab.

Hans, herzlichen Dank für die schöne Wanderung.

 

 

Donnerstagswanderung, Jakobsweg Konstanz-Einsiedeln, Schwabenweg 5. Etappe 1.6.2017

6. Donnerstagswanderung und zugleich 5. und letzte Etappe des Schwabenwegs. Die ganze Etappe führte eigentlich bis Rapperswil, doch mit fast 6 Stunden für eine Donnerstagwanderung zu weit und so endete unsere Wanderung schon in Weier/Rüti. Doch der Reihe nach.

Über Winterthur erreichten wir den Ausgangsort Steg im Tösstal, wo 12 Naturfreunde die Wanderung in Angriff nahmen. Nicht allzu viel Höhenmeter, dafür ziemlich Hartbelag, nur der Jakobsweg wurde von den Pilgern schon begangen, als es noch keine Autos gab. Vorbei am Feuchtgebiet, dem Quellgebiet der Jona mit Orchis, Teufelskralle und Knäuel-Glockenblumen oder den schottischen Hochlandrinder mit den mächtigen Bullen, erreichten wir Gibswil. In Büel genossen wir die Verpflegung aus dem Rucksack. Auf dem weitern Weg liegt links des Höhenwegs Wald, der Hauptort dieser Region. Einmal mehr steigen wir hinunter zum Pilgersteg und überqueren die Jona . Durch lichten Wald wandern  wir Weiler/Rüti zu. Nach 1200 m Hartbelag entlang der Hauptstrasse, kehren wir im lauschigen Garten der Pizzeria Rössli Ermenswil ein. Die Wirtin hat extra für uns länger offen gehalten und uns  nur die Stammtischpreise für die Getränke verlangt, Dankeschön!! Das Zürcher-Oberland hat auch seinen Reiz, uns St.Galler nur etwas wenig bekannt.

Rolf Schai

Jakobsweg Konstanz – Einsiedeln, Schwabenweg – 4. Etappe, 6.4.2017

4. Donnerstagswanderung 2017 und zugleich 4. Etappe des Schwaben- oder Jakobsweg, ja die Wetterprognosen lauteten nicht gerade einladend.  Wir wagen es, doch am Morgen als ich aus dem Haus ging leichter Nieselregen, das kann ja nur besser werden.
In Fischingen unserm Startort, immer noch grau in grau und kühl, da wäre ein warmer Kaffee jetzt angenehm, vor Allem, da Verpflegung aus dem Rucksack angesagt ist, (Zwischensaison auf dem Hörnli, 1 Monat geschlossen). Nun dann los ins ehemalige wunderbar renovierte Konfiktgebäude des Klosters mit Seminar, Hotel und Restaurant wo wir herzlich empfangen wurden.
Doch langsam geht’s zur Sache Richtung Hörnli. Der Aufstieg z.T. ziemlich steil, vorbei an Osterlämmer, Osterhasen und später im Abstieg noch Ostergitzi. Teilweise noch 3°, doch wegen der Steilheit kommen wir nicht zum Frieren. Auf dem Mäuerchen zu Füssen der Hörnlihütte Mittagspause, doch nicht all zulange, denn bei 7° nicht gerade einladend. Endlich beim Abstieg Richtung Steg wurde es heller und je weiter runter wir kamen desto mehr zeigte sich die Sonne.
Im Hofladen auf dem Tanzplatz 2 liessen wir es uns nicht nehmen feine Fleischprodukte vom Rhätischen Grauvieh zu kaufen. Immer näher kamen wir dem Tösstal, doch unten beim Bahnhof Steg, Restaurant geschlossen. Zum Glück habe ich beim Rekognoszieren die Bäckerei und Caffe Voland ausgemacht, wo das feine süsse Gebäck unser Dessert war. Gell Walter, auch im Tösstal schmeckt der Apfelstrudel!
So endet wieder eine Etappe des Schwabenwegs, die nächste findet von Steg Richtung Rapperswil am 1. Juni statt, komm auch du mit.

Rolf Schai

Schneeschuhtour Pfingstboden 19.2.2017

„Zwei Fliegen auf einen Streich“ …. das ist uns heute gelungen. Nämlich: nicht in aller Herrgottsfrühe aus den Federn zu müssen, und trotzdem einen wunderschönen Sonntag draussen in der nach Frühling riechenden Spätwinterzeit geniessen zu dürfen. Auf Schneeschuhen. Geleitet von Rita, die wieder einmal anstelle von Rolf einsprang, der vor kurzem leider wieder vom Unfallpech erwischt worden ist.

So trafen wir uns zu fünft um 09.40 Uhr auf der Schwägalppasshöhe und schnallten uns die Schneeschuhe unter. Schon bald stellte sich heraus, dass ich – sonst eigentlich nur auf Skitouren mit den Naturfreunden unterwegs – der einzige war, der überflüssigen Ballast mit sich trug. Ich vernahm: das Barryvox, die Schneeschaufel und die Lawinensonde braucht es auf unseren Schneeschuhtouren nicht…

Durch sonnendurchflutete Waldstücke erreichten wir im Nu Horn, das seinem Namen aber keine Ehre machte: eine flache Alp. Unmittelbar dahinter präsentierte sich uns aber wirklich ein Horn, ein schönes weisses Horn, 1461 m hoch, das es zu erklimmen galt: 164 m oppsi. Wir wählten den steilen, dafür kürzesten Weg, und kamen locker oben auf dem – eben nicht Horn – Pfingstboden an. Dank der klugen Taktik, vor dem Anstieg eine geruhsame Verpflegungspause eingeschaltet zu haben, war das für uns nur ein Klacks. Oben präsentierte sich uns eine grandiose Rundumsicht. Dann ging es über schön geneigte Pulverschneehänge wieder 200 m hinunter zum Ellbogen, wo uns eine kleine Holzhütte mit Bänklein und Blick auf die Alpsteinkette schon wieder zu einer gemütlichen Pause einlud. So gestärkt machten wir uns nun auf den Rückweg, der uns haarscharf am Abgrund zum in der Tiefe liegenden Ofenloch vorbei zurück via Horn auf die Schwägalp führte. Dort ergatterten wir im Restaurant Passhöhe dank einer ausgeklügelten Taktik von Toni und Theres den letzten freien Tisch und genossen einen feinen heissen Schlusstrunk – mit oder ohne Güggs.

Toll war’s mit Dir, liebe Rita, und darum gern: auf Wiedergüggs ein anderes Mal.

Christian Dudli

Donnerstagswanderung Herisau-St.Peterzell 2.2.2017

Bei herrlichstem Wetter besammelten sich 18 Wanderfreunde beim Bahnhof Herisau. Los ging es in Richtung Nieschberg. Doch schon bald musste ein kurzer Halt eingeschaltet werden, um die Stöcke und Steighilfen aus zupacken und zu montieren, denn es ging steil hinauf und war auch teilweise vereist. Schon bald durften wir die herrliche Aussicht und den Blick auf das Nebelmeer geniessen.
Bei der Frage einer Teilnehmerin, ob wir über den Hörnlipass oder über die Geisshalde laufen, gab ich zur Antwort: Nicht über die Geisshalde; aber ich wisse nicht wo der Hörnlipass sei. Da entstand eine angeregte Diskussion über den Hörnlipass. Wir waren froh diesen Ort zu erreichen, was auch bildlich festgehalten wurde. Nachdem alle Menue-Wünsche aufgenommen und ins Restaurant Sitz übermittelt wurden, wanderten wir über die Hügel oberhalb Waldstatt, vorbei an Schwellbrunn Richtung Risi, um dann zur Mittagsrast den Sitz zu erreichen. Bei klarer Sicht und wunderbarem Panorama genossen wir die Mittagspause.
Nun war es richtig einladend, diesem schönen Panoramaweg über Chäseren, Aemisegg bis St. Peterzell zu folgen und die Wanderung dort zu beenden.
Toni Trunz